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Die Süsswasser-Mikroalge Haematococcus pluvalis, volkstümlich seit Jahrhunderten Blutegel-Alge genannt, verdankt diesen Namen ihrer chamäleonartigen Verfärbung von grün bis rot, je nach Wassergehalt oder Umgebungstemperatur.

 Diese Alge ist so auch die eigentliche Ursache für religiöse Wundererscheinungen mit vorgeblichem Blut oder die eigentümliche Entstehung von rotem Schnee und nicht zuletzt für die Rosafärbung von Lachsen, Krill, Garnelen und anderen Meeresbewohnern.

 Von allergrösster Bedeutung sind aber die überragenden antioxidativen Eigenschaften der Alge, die 6000 mal stärker als Vitamin C und 550 mal stärker als Vitamin E sind. Hierfür verantwortlich ist das in der Alge enthaltene Astaxanthin, das stärkste bekannte Carotinoid der Pflanzenwelt.

Wisssenschaftlich belegt ist die Einnahme von Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel in vielerlei Hinsicht:

  • Es macht stressresistent,
  • beugt Herzerkrankungen vor,
  • lindert chronische Entzündungsprozesse,
  • reduziert Gelenkschmerzen,
  • verbessert die Struktur der Haut,
  • macht leistungsfähiger,
  • behebt entzündliche Darmbeschwerden,
  • … und kann helfen, den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.

Zu Letzterem wurde zum Beispiel eine placebokontrollierte Studie mit 20 Paaren, deren Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben war, durchgeführt. Ursache war die schlechte Samenqualität der Männer. Nach einer täglichen Einnahme von 16 Milligramm Astaxanthin über nur drei Monate, konnte sich die Hälfte der Paare bereits über eine Schwangerschaft freuen. Auch die Beweglichkeit, Geschwindigkeit und Morphologie der Spermien hatte sich bei den Männern, denen Astaxanthin verabreicht wurde, verbessert. (Comhaire, F. und Mahmoud, A. 2003; Comhaire et al., 2005).

Bei einer Studie zur Wirkung auf das Aussehen der Haut wurde Probandinnen täglich 2 Milligramm Astaxanthin verabreicht, nachdem die Haut anfänglich und dann nach zwei und vier Wochen untersucht wurde. Bereits nach zwei Wochen wurde in sieben Bereichen Verbesserungen des Hautbildes beobachtet und nach weiteren zwei Wochen hatte sich trockene Haut dahingehend verändert, dass sie einen höheren Feuchtigkeitsgehalt, weniger feine Fältchen, weniger Pickel und einen gleichmäßigeren Fettgehalt aufwies. Darüber hinaus berichteten die Teilnehmerinnen von verringerten Schwellungen unter den Augen und einer erhöhten Elastizität der Haut. (Yamashita, E. 2002; Tominaga, K. 2012)


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