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Demenzerkrankungen werden durch so genannte Mini-Schlaganfälle begünstigt. Diese unterbrechen den Blutstrom im Gehirn teilweise und stören dadurch die Kommunikation bestimmter Nervenzellen über den im Blut transportieren Botenstoff Acetylcholin. In der Folge nimmt die Zahl dieser Nervenzellen allmählich ab und mit ihnen die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen. Das berichten amerikanische Forscher auf dem Jahrestreffen der Gesellschaft für Neurowissenschaften in New Orleans.

Martin Sarter von der Ohio-State-Universität in Columbus (USA) und seine Kollegen nutzten eine neue Technik, um die Folgen einer solchen Blockade des Blutstroms nachzuahmen: Sie spritzten Ratten winzige Kügelchen in die Arterie, die das Gehirn der Tiere mit Blut versorgt. Die Kügelchen wanderten mit dem Blutstrom ins Gehirn und blieben dort in den dünner werdenden Enden der Blutgefässe stecken. Dort stoppten sie den Blutfluss.

Vor der Behandlung hatten die Forscher den Ratten ein bestimmtes Verhalten antrainiert: Je nachdem, ob die Tiere mit Lichtblitzen bestrahlt wurden oder nicht, mussten sie eine andere Stange berühren, um an Trinkwasser zu gelangen. Eine Woche nach der Kugelspritze reagierten die Ratten nur noch halb so oft exakt auf das Lichtsignal wie unbehandelte Tiere, erklären die Forscher.

Eine Untersuchung der Rattenhirne zeigte später eine deutliche Verminderung der Nervenzellen, die auf den Botenstoff Acetylcholin angewiesen sind. Wird der Blutstrom und damit der Acetylcholin-Transport etwa durch einen Mini-Schlaganfall unterbrochen, ist die Funktion dieser Nervenzellen gestört, so die Forscher. Mit der Zeit lassen dadurch die geistigen Fähigkeiten nach, was am Ende zu Demenzerkrankungen führen kann.

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