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Thiamin, dieses oft übersehene, aber unverzichtbare Mitglied der wasserlöslichen B-Vitamine, ist auch als Vitamin B1 bekannt, weil es das erste entdeckte B-Vitamin war und frühzeitig als essentieller Nährstoff erkannt wurde. Nach seiner Entdeckung 1897 konnte es bereits 1926 aus Reisschalen isoliert und 1936 synthetisiert werden.

Vorkommen
Vitamin B1 kommt in unterschiedlicher Bindungsform und in relativ geringen Mengen in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Wie die meisten B-Vitamine ist Thiamin vor allem in den Randschichten aller Getreidearten zu finden. Weitere pflanzliche Lieferanten sind Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Nüsse. Von den tierischen Lebensmitteln sind das Muskelfleisch vor allem vom Schwein sowie Innereien wie Leber die besten Thiaminversorger. (Gehalt mg/100 g: Muskelfleisch vom Schwein 0,9, Haferflocken 0,6, Pistazien 0,6, Weizen- und Roggen-Vollkornmehl 0,5). In Gemüse und Obst ist Vitamin B1 relativ gering enthalten.

Bedarf
Wie bei den meisten wasserlöslichen Vitaminen wird Thiamin nicht in grösseren Mengen gespeichert und muss daher regelmässig zugeführt werden. Aufgrund der zentralen Stellung im Energiestoffwechsel liegt der Bedarf bei Schwerarbeitern, Sportlern und bei bestimmten Krankheitsbildern höher. Das trifft vor allem auch bei erhöhtem Alkoholkonsum zu. Bedingt durch die gegenwärtigen Ernährungs­gewohnheiten muss Thiamin zu den kritischen Mikronährstoffen gezählt werden, was die optimale Versorgung betrifft.

Zu wenig Vitamin B1
Ein leichter Mangel wird oft nicht als solcher erkannt. Entsprechend den biochemischen Funktionen im Stoffwechsel äussert sich ein Vitamin B1-Mangel in zwei Symptombereichen.
1. Herz- Kreislaufbeschwerden wie Atemnot, Beklemmungsgefühlen, EKG-Veränderungen.
2. Neurologische Störungen in Form von Nervenleiden mit Sensibilitätsstörungen, Muskelschwäche, -schmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, verminderte Merkfähigkeit, Reizbarkeit, Angstzustände.
Die klassische Vitamin B1-Avitaminose Beriberi ist heute kaum noch relevant.

Zufuhrempfehlung lt. DGE*
Alter m mg/Tag w
—————————————————-
Säuglinge
0 bis unter 4 Monate 0,2
4 bis unter 12 Monate 0,4

Kinder
1 bis unter 4 Jahre 0,6
4 bis unter 7 Jahre 0,8
7 bis unter 10 Jahre 1,0
10 bis unter 13 Jahre 1,2 1,0
13 bis unter 15 Jahre 1,4 1,1

Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 25 Jahre 1,3 1,0
25 bis unter 51 Jahre 1,2 1,0
51 bis unter 65 Jahre 1,1 1,0
65 Jahre und älter 1,0

Schwangere 1,2
Stillende 1,4

* DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Nebenwirkungen
Thiamin ist untoxisch. Ein Zuviel wird mit dem Urin ausgeschieden.


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Kommentare
Ein Kommentar zu “Thiamin ( Vitamin B1 )”
  1. Ruth Bissig Straub sagt:

    Sehr geehrte Dame
    Sehr geehrter Herr

    Bitte teilen Sie mir mit, wo ich Vitamin B1 bestellen kann und wie hoch die Kosten sind.

    Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
    Ruth Bissig Straub

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