Gesundheit, Wellness, Medizin

Ältere Menschen sollten wenigstens einmal pro Woche Fisch oder Meeresfrüchte essen. Das schützt vor Demenzerkrankungen wie Alzheimer, berichten französische Forscher in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (Bd. 325, S. 932).

Fisch enthält reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese hemmen Entzündungsprozesse im Gehirn, vermuten die Forscher um Serge Renaud von der Universität Bordeaux. Ausserdem könnten sie einen positiven Einfluss auf die Regeneration von Nervenzellen haben.

Renaud und seine Kollegen hatten mehr als 1600 gesunde Menschen aus Südwestfrankreich befragt, wie oft sie Fisch und Meeresfrüchte oder Fleisch essen: täglich, mindestens einmal in der Woche, hin und wieder oder nie. Die Wissenschaftler beobachteten die Versuchsteilnehmer weitere sieben Jahre.

Bei den Probanden, die angegeben hatten, zumindest einmal pro Woche Fisch zu sich zu nehmen, wurde deutlich seltener eine Demenzerkrankung festgestellt. Einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und geistigem Verfall konnten die Forscher dagegen nicht feststellen.

Den Bildungsstand der Befragten in die Ergebnisse einzubeziehen, schwächte den Zusammenhang allerdings ein wenig ab. Eine bessere Ausbildung scheint die geistige Fitness im Alter ebenfalls positiv zu beeinflussen, sagen die Forscher.

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