Gesundheit, Wellness, Medizin

Schon in der Blütezeit der Kurorte vor dem ersten Weltkrieg waren vor allem die „vornehmen“ Bäder bestrebt, den Kurgästen auch ausgefallene Gesundheitserlebnisse zu bieten. Dazu gehörten z.B. das Römisch-Irische Bad oder das Türkische Bad u.v.a.m.

Heute sind diese Bäder teilweise in moderne Badkomplexe integriert (z.B. in Badenweiler), oder bestehende, palastartige Anlagen wurden inzwischen sorgsam restauriert und mit moderner Technik ausgestattet, wie z.B. in Wiesbaden.

Rasul ist eine Abteilung des türkischen Bades und basiert auf Naturbädern, die seit Jahrtausenden “ vor allem in der Türkei “ genutzt werden und heute für Touristen ein Primitiverlebnis der besonderen Art darstellt.

Gebadet wird in Teichen, Bächen oder Flüssen in die eine Quelle mit hohem Gehalt an Mineralien mündet und deren Boden aus einer Schlammschicht besteht, die sich mit Mineralien angereichert hat. Man bestreicht den ganzen Körper mit dem Schlamm, lässt ihn in der Sonne trocknen und spült ihn danach ab.

In einem europäischen, Türkischen Bad stehen im Rasul oft verschiedene Schlämme mit unterschiedlicher Körnigkeit zur Wahl. Nachdem man sorgsam den ganzen Körper mit einer nicht zu dicken Schicht bestrichen hat, ruht man im Tepidarium bis der Schlamm getrocknet ist. Das Tepidarium ist ein Warmraum, oft mit Dampf angefüllt und mit Kräuterduft angereichert.

Wenn man anschliessend den trockenen Schlamm zuerst mit wenig Wasser abzustreifen versucht, entsteht ein Peeling-Effekt, der erwünscht sein kann.

Nach der restlosen Entfernung der Schlammreste unter der Brause, sollte die jetzt trockene Haut mit guten Ölen gefettet werden. Dafür stehen meist dienstbare Kräfte zur Verfügung.

Zum Abschluss sollte man die wohltuende Prozedur mit einer Ruhestunde ausklingen lassen.

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