Gesundheit, Wellness, Medizin

Wer operiert wird, sollte vorher die Einnahme pflanzlicher Medikamente beenden, empfehlen US-Ärzte von der University of Chicago. Die Medikamente könnten die Herzfrequenz, die Gerinnung und das Immunsystem beeinflussen sowie die Wirkung anderer bei der Operation notwendiger Medikamente verändern.
Ein Drittel aller Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, nehmen Medikamente auf pflanzlicher Basis ein, so der Anästhesist Chun-Su Yuan und seine Kollegen. Allerdings sagen die Patienten ihren Ärzten oft nichts davon im Vertrauen auf die gute Verträglichkeit der Arzneimittel. Aber selbst wenn ein Arzt darüber informiert werde, wüsste er oft nicht, wie damit umzugehen sei, so Yuan. Denn vieles ist noch unbekannt über die Wirkungsweise der Mittel.

In einer jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) erschienenen Studie haben die Forscher untersucht, wie sich die pflanzlichen Arzneimittel, die Anästhesie und der chirurgischen Eingriff gegenseitig beeinflussen. Ausführlich listen sie auf, welche Mittel mit welchen Risiken verbunden sind. Ginkgo- und Knoblauch-Präparate zum Beispiel beeinflussen die Gerinnung und können zu Blutungen führen. Echinacea kann Wundheilungsstörungen verursachen und Johanniskraut verändert den Metabolismus verschiedener Medikamente. Reicht es bei manchen pflanzlichen Mitteln aus, sie 24 Stunden vor dem chirurgischen Eingriff abzusetzen, müsse bei anderen bis zu einer Woche pausiert werden, etwa bei Ginseng, Knoblauch oder Johanniskraut, fordern die Ärzte.

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