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Wasser führt nach Angaben von Medizinern tatsächlich zu einer Steigerung des Energieumsatzes: wer täglich 1,5 Liter Wasser trinkt, spart 2,4 kg Fettgewebe im Jahr, berichtet das Ärztemagazin Medical Tribune Deutschland http://www.medical-tribune.de in seiner jüngsten Ausgabe. Nach Berichten des Experten Michael Boschmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke bewirkt bereits ein halber Liter Wasser einiges.

Das Wassertrinken nimmt nicht nur den Durst und füllt den Magen, sondern es löst offenbar auch eine ganze Reihe anderer Prozesse aus: Bei Männern wie bei Frauen führt es zu einem Anstieg des Energieumsatzes um 30 Prozent. „Die Wirkung setzt nach zehn Minuten ein und erreichte nach 30 bis 40 Minuten ihren Höhepunkt. Durch den Konsum von 1,5 Liter Wasser am Tag werden so zusätzlich etwa 200 kJ verbrannt“, so Boschmann. In einem Jahr entspricht das 73.000 kJ (17 400 kcal). Das ist der Energiegehalt von 2,4 kg Fettgewebe.

Boschmann und seine Kollegen haben entdeckt, dass 22 Grad kaltes Wasser den Energieverbrauch deutlich stärker anhebt als etwa 37 Grad warmes Wasser. „Etwa 40 Prozent des Anstiegs des Energieumsatzes sind auf die Erwärmung des kalten Wassers auf Körpertemperatur zurückzuführen“, erklärt Boschmann. „Der Effekt auf den Energieumsatz scheint überwiegend durch eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems zu Stande zu kommen“, meint der Ernährungsforscher. Durch eine systemische Beta-Rezeptorenblockade liesse der Energieumsatz sich hemmen. Der Experte rät Abspeckwilligen den reichlichen Genuss von kaltem Wasser.

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