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…bei arteriellen Verschlusskrankheiten sind Kuren in einschlägigen Heilbädern oft die beste Therapie.

Arterielle Verschlusskrankheiten sind ein Massenphänomen. Die Betroffenen leiden unter den sich schleichend entwickelnden, oft quälenden Beschwerden sehr und wissen meist, dass am Ende sogar eine Bein-Amputation stehen kann. Leider werden die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten in einschlägigen Kurorten viel zu wenig wahrgenommen. Dabei sind gerade die speziellen Erfahrungen und kombinierten Anwendungen in den Heilbädern geeignet, deutliche Besserungen der Leiden herbeizuführen.

Das Gebiet der arteriellen Verschlusskrankheiten ist gut erforscht und die besten und wirksamsten Therapien, entsprechend den verschiedenen Stadien der Krankheit, nahezu standardisiert.

Die Stadien und geeignete Therapien:

1. Stadium
Zu Beginn sind die Beschwerden meist nur gering und oft nur an den auffallend kalten Beinen zu erkennen. Bei Männern können Impotenz oder Erektionsstörungen erste Anzeichen sein.

Wenn Patienten in diesem Stadium überhaupt den Arzt aufsuchen und dieser die richtige Diagnose stellt, sind Kuren mit Entspannungsübungen, Bewegungstherapie und Terrainkuren im stimulierenden Heilklima des höheren Mittelgebirgsklima oder an der See angebracht. Eine gute Hilfe kann auch ganz einfach Radfahren sein “ am besten natürlich integriert in eine vom Kurarzt verordnete Gesamttherapie.

2. Stadium
Bei fortschreitender Krankheit treten beim Gehen meist nach kurzer Zeit Schmerzen in den Waden auf. Die Ursache ist Sauerstoffmangel in den Muskeln, wegen zu schlechter Durchblutung. Nach kurzem Stehenbleiben verschwindet der Schmerz. Zunehmend werden die schmerzfrei zurückzulegenden Strecken Kürzer. Dies ist das Erscheinungsbild der sogenannten „Schaufensterkrankheit“, bei der die Betroffenen nach Gelegenheiten suchen, unauffällig stehen zu bleiben.

Nicht zu Unrecht wird in diesem Stadium auch vom sogenannten „Raucherbein“ gesprochen, weil die arteriellen Verengungen meist auf starken Nikotinkonsum zurückzuführen sind.

Die Behandlung in den Kurorten besteht hier in gezielter Bewegunstherapie als Gehtraining und muskulärer Belastung durch Zehenstände und Kniebeugen als Intervall-Training. Eine Verbesserung der Fliesseigenschaften des Blutes kann sowohl durch eine Heilwasser-Trinkkur sowie Kohlendioxid-Behandlungen in CO2Bädern oder mit Trockengasbehandlungen erreicht werden. Zur Anwendung kommen ferner Hauffsche-Armbäder.

Da bei zahlreichen Patienten die arterielle Verschlusskrankheit begleitende Krankheitserscheinungen nach sich ziehen und daher Bewegungstherapie als Terrainkur nicht mehr möglich ist, bieten sich hier zahlreiche balneologische Therapien, z.B. Bewegunsbäder an. In diesem Zusammenhang haben sich jodhaltige Wässer besonders bewährt.

3. Stadium
Im dritten Stadium reicht die Sauerstoffversorgung der Muskeln selbst im Ruhezustand nicht mehr aus. Schmerzen treten sogar nachts bei Hochlagerung der Beine auf, weshalb solche Patienten oft in einem Sessel sitzend schlafen oder die Beine aus dem Bett hängen lassen. Linderung finden die Betroffenen auch durch Aufstehen und Herumgehen.

Im dritten Stadium kommt es dann zusätzlich oft zu schlecht heilenden Geschwüren („offenen Beinen“). Zehen oder der gesamte Vorderfuss können schwarz werden. Die Patienten leiden nicht nur unter starken Schmerzen, diese Phase der Erkrankung ist lebensgefährdend und ergibt häufig die Notwendigkeit von Amputationen.

Zusätzlich zur Anwendung von medikamentöser Behandlung in allen Stadien, durch den Haus- wie auch Kurarzt, können im dritten Stadium Kohlendioxid-Bäder aller Art erfolgreich Hilfe bieten.

4. Stadium
Die Übergänge vom 3. zum 4. Stadium sind fliessend. Allgemein gelten das Schwarzwerden von Zehen und Fussteilen, aber auch offene Geschwüre als Anzeichen der Phase 4, die eine klinische oder polyklinische Behandlung zwingend erforderlich machen. Bei Kliniken in den Kurorten oder Klinikärzten, die für balneologischen Behandlungen aufgeschlossen sind, kann auch hier eine begleitende Behandlung mit CO2-Bädern erfolgreich sein. Ferner sind ergänzende Lokaltherapien, z.B. mit Unterwasser-Ultraschall sind sinnvoll.

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