Gesundheit, Wellness, Medizin

Schlafstörungen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.
Experten vermuten, dass jeder Vierte hierunter leidet. Ältere Menschen häufiger als Jüngere, Frauen häufiger als Männer. Nicht-organische Schlafstörungen wie die Insomnie, die gelernte Schlaflosigkeit, ist sehr hoch. Insomnien zeichnen sich durch mangelhaften bzw. Ungenügend erholsamen Schlaf aus. Patienten klagen über die verkürzte Gesamtschlafzeit. Biofeedback hat sich als eine mögliche Therapie bei der Behandlung von Schlafstörungen etabliert.

„Wir sprechen von Insomnien, wenn die Einschlafstörungen mindestens dreimal die Woche über einen längeren Zeitraum auftreten “ erklärt Diplom Psychologe Lothar Niepoth, der seit mehreren Jahren neue Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen erforscht.
Für die Schlafgestörten ist der Nachtschlaf nicht nur zu kurz, sondern auch unruhig, oberflächlich, wenig erquicklich, leicht oder unerholsam. Viele Menschen berichten auch über zermürbend lange Wachzeiten vor dem Einschlafen sowie über immer wiederkehrendes kurzes Aufwachen. Zumeist leiden die Patienten auch unter Tagesmüdigkeit, Unwohlsein, rascher Erschöpfbarkeit, unter Minderung der Merk- und Konzentrationskraft, zunehmender Vergesslichkeit, Antriebsschwäche und Leistungseinbruch.
Eine wenig bekannte, aber bereits seit längerer Zeit bewährte Methode ist neben der Verhaltenstherapie der Einsatz von Biofeedback und Neurofeedback bei Schlafstörungen. Bereit in den siebziger Jahren konnte Professor Barry Sterman (Los Angeles) nachweisen, dass EEG- Wellen, die zum Einschlafen nötig sind, trainiert werden können. In Experimenten konnte er sogar Katzen konditionieren, dass sie genau diese Wellen auf einen Reiz hin produzierten. Beim Biofeedback wird der körperliche Spannungs- und Entspannungszustand gemessen und Ihnen über akustische oder visuelle Signale kontinuierlich zurückgemeldet.

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Biofeedback wird von zahlreichen Experten als effektive Therapie bei Schlafstörungen angesehen. Heute ist das Bio- und Neurofeedback bei Schlafstörungen eine mögliche, nicht medikamentöse Alternative um Patienten hier eine adäquate und effiziente Hilfestellung anzubieten.

Auf der Jahrestagung der Biofeedback Foundation Europe vom 19. 23.
Februar 2008 in Salzburg stellen namhafte Schlafforscher neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse vor. Herrn Niepoth steht Ihnen per Mail <mail@praxis-niepoth.de>für weitere Informationen zur Verfügung:
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage <www.dgbfb.de> bzw.
<www.bfe.org>


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