Gesundheit, Wellness, Medizin

Millionen Menschen leiden an Zuckerkrankheit. Mehrmals täglich müssen sie sich in den Finger stechen, um ihre aktuelle Glukosekonzentrtaion im Blut zu ermitteln. Mit der lästigen Prozedur könnte nun bald Schluss sein.

Robert Gabbay und sein Team vom Penn State˜s College of Medicine und Wissenschaftler des Verfahren entwickelt, das eine nicht-invasive Glukosekontrolle durch Ultraschall ermöglicht: Der Ultraschall rüttelt Fettschichten der Haut durcheinander, die normalerweise durch totes Zellmaterial zusammen gehalten werden. Auf diese Weise entstehen Kanäle in der Haut, durch die Glukosemoleküle nach aussen gelangen können. Dass die Methode funktioniert, konnten die Forscher in klinischen Tests an Diabetes-Typ1-Patienten zeigen. In drei bis fünf Jahren soll das erste Gerät zur nicht-invasiven Glukosemessung auf den Markt kommen.

Die Wissenschaftler behandelten die Haut der Diabetes-Probanden zwei Minuten lang mit Ultraschall. Mithilfe eines Unterdrucks saugten sie anschliessend eine Flüssigkeit aus der Haut, die aus Zellzwischenräumen stammt. Sie enthält verschiedene Substanzen, darunter Glukose. Den Untersuchungsergebnissen zufolge korreliert der Zuckergehalt dieser Flüsssigkeit sehr stark mit dem Blutzuckerspiegel. Noch zwölf Stunden nach der Ultraschallbehandlung war die Durchlässigkeit der Haut deutlich erhöht. Ob die Methode, wenn langfristig angewendet, die Haut der Patienten zu schädigen vermag, ist noch nicht geklärt. Bisher gibt es keine Anzeichen für schädliche Nebenwirkungen. Der hautöffnende Ultraschall ist energieärmer als der, der bei Vorsorgeuntersuchungen von Schwangeren verwendet wird.

Frühere Untersuchungen der MIT-Wissenschaftler um Robert Langer haben gezeigt, dass Ultraschall den Weg durch die Haut auch in umgekehrter Richtung freimachen kann. So können nicht nur Glucosemoleküle nach aussen gelangen, sondern möglicherweise auch Insulinmoleküle durch die Haut nach innen geschleust werden “ ohne lästiges Spritzen. Die Vision der Wissenschaftler: „Dieses Verfahren könnte den Glucose-messenden und den Insulin-verabreichenden Teil in einem Gerät vereinen, etwa in Form einer Armbanduhr oder eines Pflasters.“ Und schliesslich könnte das neueVerfahren eines Tages auch andere Bluttests überflüssig machen.

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