Gesundheit, Wellness, Medizin

Wissenschaftler des Bristol Heart Institute http://www.bristol.ac.uk/bhi haben ein natürlich vorkommendes Protein gefunden, dass gegen Schädigungen der Herzzellen nach einem Herzanfall schützen kann. Bisher wurde angenommen, dass der Nervenwachstumsfaktor (NGF) nur bei Nervenzellen aktiv werden kann.
Immer mehr Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass er auch bei Zellen des Herzmuskels wirksam wird. Erste Tests mit Ratten lieferten vielversprechende Ergebnisse. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Cell Death and Differentiation http://www.nature.com/cdd veröffentlicht. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Behandlungsansatz auch beim Menschen zum Einsatz kommen kann.

Das Team um Costanza Emanueli fand heraus, dass das Injizieren von NGF bei Ratten nach einem Herzanfall verhinderte, dass die Herzzellen abstarben. Damit wurde zum ersten Mal nachgewiesen, dass NGF im Herzen eine lebensverlängernde Wirkung haben kann. „Andere Wachstumsfaktoren werden bereits zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt.
Unsere Studie zeigt, dass NGF einen neuen Ansatz zum Schutz des Herzens sein kann.“

Laut BBC sind Herzerkrankungen die häufigste Todesursache in Grossbritannien. Allein 2004 erlitten 231.000 Menschen einen Herzanfall.
Es gibt bereits Medikamente, die die Schädigungen nach einem Herzanfall verhindern oder minimieren helfen. Dazu gehört unter anderem Aspirin, das das Blut verdünnt und so eine bessere Durchblutung ermöglicht.



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