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Stillen beschleunigt möglicherweise die Heilung von Verletzungen, die die Mutter bei der Geburt erlitten hat. Das legt eine Studie amerikanischer Forscher an Ratten nahe. Die Milchproduktion beeinflusst wohl die Menge bestimmter Hormone im Blut, die bei der Wundheilung eine Rolle spielen. Über ihrer Ergebnisse berichteten die Forscher auf der Jahrestreffen der Gesellschaft für Neurowissenschaften in New Orleans (USA).

Courtney DeVries von der Staatsuniversität Ohio in Columbus und ihre Kollegen brachten Rattenmüttern am Tag nach der Geburt eine kleine, oberflächliche Wunde im Genick bei. Danach trennten die Forscher die Tiere entweder von ihrem Nachwuchs oder sie durften die Jungen in den Wochen nach der Geburt säugen.

Bei den stillenden Ratten heilte die kleine Wunde deutlich schneller als bei den nicht stillenden Müttern. Dabei spielen Hormone eine entscheidende Rolle, vermuten DeVries und ihre Kollegen. Durch die Milchproduktion bleiben die bei der Geburt ansteigenden Konzentrationen von Prolactin und Oxytocin längere Zeit hoch, wiesen die Forscher in ihren Untersuchungen nach. Prolactin fördert die Produktion der Immunzellen im Blut, die die Wundheilung beschleunigen können. Oxytocin hingegen reduziert die Menge der Stresshormone, die sich negativ auf die Heilung auswirken.

In weiteren Studien wollen die Forscher nun untersuchen, ob auch bei stillenden Müttern die Verletzungen nach der Geburt schneller heilen. Bei jeder Entbindung “ egal ob natürlich oder per Kaiserschnitt “ erleidet die Mutter nicht unerhebliche Wunden.

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