Gesundheit, Wellness, Medizin

Einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Multipler Sklerose (MS) und Mastzellen, einer Sorte Immunzellen, haben Forscher der Emory School of Medicine in Versuchen an M°usen aufgedeckt. Die im Journal of Experimental Medicine publizierte Studie wirft neues Licht ins Entstehungsdickicht des unheilbaren Nervenleidens und könnte auch neue Behandlungswege eröffnen.

Die Pathologin Melissa Brown und ihr Team kamen den Mastzellen schrittweise auf die Spur: Zunächst fanden sie, dass viele der bei MS mitwirkenden Immunbotenstoffe (Zytokine) von Mastzellen produziert werden. Als nächstes wiesen sie die Zellen im zentralen Nervensystem nach und stellten fest, dass sie nicht nur Zytokine herstellen, sondern auch so genannte Proteasen, Enzyme, die andere Proteine „anknabbern“. überzeugt von der wichtigen Rolle der Mastzellen, testeten die Forscher Substanzen, die MS-artige Entzündungen auslösen an genveränderten Mäusen mit Mastzellenmangel. Verglichen mit normalen Nagern bekamen diese Tiere die Symptome der Nervenkrankheit seltener und schwächer.

„Kliniker und die meisten Forscher haben die potenzielle Rolle der Mastzellen bei MS nicht ernsthaft betrachtet“, sagte Brown. Bekannt ist Mastzellenaktivit°t seit langem bei Allergien und Asthma. Dort bremst man Zellen mit bestimmten Medikamenten. Die Wissenschaftlerin fragt sich nun, ob gegen Asthma und Allergie wirksame Mastzellenhemmstoffe, auch bei Multipler Sklerose greifen können oder für das Nervensystem modifiziert werden müssen.

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