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Ob eine Demenz auf Alzheimer oder einer schlechten Durchblutung des Gehirns beruht, können amerikanische Wissenschaftler nun durch Kombination von Kernspin-Methoden besser erkennen. Neben der konventionellen Kernspinuntersuchung wird dabei ein ihr verwandtes Verfahren eingesetzt, bei dem die Konzentration eines Botenstoffs gemessen wird, die in je nach Demenztyp verschiedenen Hirnregionen abnimmt. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Neurology.

Norbert Schuff vom Medizinischen Zentrum in San Francisco und seine Kollegen verglichen in ihrer Studie Alzheimer-Patienten und Menschen, die an einer durch einen Gehirnschlag ausgelösten so genannten Vaskulären Demenz litten. Bei letzterer ist die Blutversorgung des Gehirns gestört.

In konventionellen Kernspin konnten die Forscher Unterschiede in den Hirnstrukturen erkennen. Durch das ergänzend durchgeführte Spektroskopie-Verfahren bestimmten sie die Konzentration des Botenstoffs N-Acetylaspartat (NAA) im Gehirn der Patienten. NAA wird nur von aktiven Nervenzellen produziert. Sterben diese ab oder ist ihre Funktion gestört, wird weniger NAA hergestellt.

Bei Alzheimer-Patienten war die NAA-Konzentration in der Hirnregion verringert, die für die Erinnerung verantwortlich ist. Dagegen zeigten die Personen mit Vaskulärer Demenz einen Verlust von NAA in Bereichen, die für Kurzzeitgedächtnis, Sprache und räumliche Orientierung wichtig sind.

Da Vaskuläre Demenz im Gegensatz zu Alzheimer effektiv behandelt werden kann, sei eine Unterscheidung zwischen beiden Demenztypen sehr wichtig, erklärt Schuff. Eine Ergänzung des normalen Kernspins durch die Spektroskopie-Methode würde die Trefferquote von 79 auf 89 Prozent erhöhen.

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