Gesundheit, Wellness, Medizin

Nach Auffassung des Krebsforschungszentrums Heidelberg könnte jede dritte Krebserkrankung durch richtige Ernährung vermieden werden. Für Deutschland würde das 100.000 Krebsfälle weniger pro Jahr bedeuten.

Anlass für diesen Appell war die Präsentation der Broschüre „Krebsprävention durch Ernährung“ des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung in Potsdam. Die Wissenschaftler empfehlen darin einen tiefgreifenden Wandel der deutschen Essgewohneheiten. Vor allem Magen- und Darmkrebserkrankungen könnten erfolgreich vermieden werden.

In einer weltweiten Untersuchung, die der World Cancer Research Fund (WCRF) und das American Institute for Cancer Research (AICR) in Auftrag gegeben hatten, wurden über mehrere Jahre hinweg Daten über Krebserkrankungen zusammengetragen. Die Deutschland betreffenden Zahlen wurden von den Potsdamer Forschern ausgewertet.

Der Studie zufolge wird der Grossteil der Krebserkrankungen durch verhaltens- und umweltbedingte Faktoren hervorgerufen. Einzelne Schadstoffe und Lebensmittelzusätze spielen dabei keine nachweisbare Rolle. Vielmehr ist die Zusammenstellung der Nahrungsmittel, deren Zubereitung und die Menge entscheidend. Als krebsfördernd gelten Rauchen und Alkohol, aber auch der übermässige Genuss von Salz sowie Übergewicht. Schädlich kann auch der Fleischkonsum sein, da bei der Zubereitung Stoffe entstehen können, die sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen haben. Deshalb empfehlen die Wissenschaftler, den Fleischverzehr auf 10 Prozent der Gesamtnahrung zu reduzieren. Für die Krebsvorsorge raten die Experten zu
Obst und Gemüse, aber auch körperlicher Aktivität.

In Deutschland erkranken jährlich 340.000 Menschen an Krebs, von denen 210.000 in der Folge sterben. Somit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache.

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