Gesundheit, Wellness, Medizin

Obst ist gesund. Diese alte Weisheit stimmt, aber Wissenschaftler der Cornell Universität können jetzt genauer sagen, warum es so gesund ist, in einen Apfel zu beissen: Es liegt an sekundären Pflanzenstoffen, den Flavonoiden und den Polyphenolen, die im Fruchtfleisch und vor allem in der Schale von frischen Äpfeln zu finden sind. Sie wirken als Antioxydanzien, hemmen also die chemische Reaktion von Sauerstoff mit Körpersubstanzen und wirken so gegen Krebs, sagen die Ernährungswissenschaftler.

Die Ergebnisse ihrer Experimente, die vom New York Apple Research Developement Program und der New York Apple Association finanziert wurden, haben Rui Hai Liu und seine Kollegen im Fachjournal Nature veröffentlicht.

Liu und seine Kollegen konnten zeigen, dass der Extrakt aus der Schale von Äpfeln der Sorte Roter Delizius das Wachstum von Darmkrebszellen um 43 Prozent verringerte. Der Extrakt aus dem Fruchtfleisch bewirkte eine Verringerung des Wachstums um 29 Prozent. Bei Leberkrebszellen sahen die Ergebnisse noch besser aus: Hier konnte der Schalenextrakt eine Wachstumsverringerung von 57 Prozent verursachen.

Den Grossteil der antioxidativen Wirkung eines Apfels führen die Wissenschaftler auf die sekundären Pflanzenstoffe zurück, während Vitamin C nach ihrer Aussage nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Wirkstoffe aus nur 100 Gramm Apfel mit Schale wirken genau so oxydationshemmend wie 1.500 Milligram reines Vitamin C.

„Es ist besser, frisches Obst und Gemüse zu essen, als eine Vitaminpille zu schlucken“, sagt Liu. „Dadurch bekommt der Körper genügend Wirkstoffe, ohne dass man sich Gedanken über zu hohe Dosierungen machen müsste. Erst die Kombination verschiedener Pflanzenstoffe könnte die volle Wirkung gegen Krebs entfalten.“

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