Gesundheit, Wellness, Medizin

Kinder, die häufiger in der Sonne sind, erkranken später seltener an Multipler Sklerose (MS). Das ist das Fazit einer Fallstudie australischer Wissenschaftler. Über ihre Ergebnisse berichten die Mediziner in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (Bd. 327, S. 316).

Den Wissenschaftlern um Ingrid van der Mei von der Universität von Tasmanien in Hobart war aufgefallen, dass die Multiple – Sklerose – Häufigkeit vom Breitengrad abhängt: Je weiter entfernt vom Äquator ein Mensch lebt, desto höher ist das Risiko. Die Forscher vermuteten den Grund dafür in der abnehmenden Intensität der UV-Strahlung.

In ihrer Studie fragten die Mediziner 400 sowohl an MS erkrankte Probanden als auch gesunde Kontrollteilnehmer nach der Zeit, die sie im Alter von 6 bis 15 Jahren an der frischen Luft verbracht hatten. Demnach reichen schon 2 bis 3 Stunden täglich an Wochenenden und im Urlaub aus, das Risiko für Multiple Sklerose deutlich zu verringern. Allerdings hatten die sonnenliebenden Probanden auch häufiger Hautschäden.

Auch wenn Faktoren wie die Helligkeit der Haut berücksichtigt werden, bleibe die vorbeugende Wirkung von Sonnenstrahlen deutlich, schreiben die Forscher. Sie vermuten, dass zu wenig UV – Licht und eine daraus resultierende mangelhafte Vitamin – D – Versorgung das Auftreten von Multipler Sklerose begünstigen können. Nur mit Hilfe von UV – Bestrahlung kann der Körper in der Haut das lebenswichtige Vitamin D herstellen.

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