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Mit einer elektrischen Zahnbürste sollte man seine Zähne nicht länger als zwei Minuten und nur mit mässigem Druck putzen. Wer beim Putzen mehr als 150 Gramm Druck ausübt oder besonders lange reinigt, erhält keine saubereren Zähne, sondern schädigt stattdessen möglicherweise Zähne und Zahnfleisch, teilt die britische Universität Newcastle upon Tyne mit.

Die Forscher der Universität hatten Versuchspersonen ein bis drei Minuten lang ihre Zähne mit einem Druck von 75 bis 300 Gramm putzen lassen. Ein Computer überwachte, ob die Zeiten und der vorgegebene Druck eingehalten wurden. Die Wissenschaftler stellten fest, dass nach zwei Minuten Putzen mit einem Druck von 150 Gramm, die Zähne optimal von schädlichen Bakterien befreit waren.

Mit längerem Putzen oder durch eine Erhöhung des Drucks kann den noch verbliebenen Bakterien nicht beigekommen werden, berichten Peter Heasman und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Journal Of Clinical Periodontology (Bd. 30, S. 409). Im Gegenteil könne der Übereifer statt dessen die empfindlichen Zahnhälse schädigen.

Mit herkömmlichen Zahnbürsten seien ähnliche Ergebnisse zu erwarten, sagen die Wissenschaftler. Der Druck von 150 Gramm entspricht etwa dem Gewicht einer Orange. Die Forscher geben zu, dass es schwierig ist, beim Putzen den richtigen Druck einzuhalten. Wer unsicher ist, solle sich daher von seinem Zahnarzt beraten lassen.

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