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Wie grüner Tee möglicherweise die Krebsentstehung vermindert, haben amerikanische Wissenschaftler nun herausgefunden. Bestimmte Inhaltsstoffe können demnach offensichtlich ein wichtiges Botenprotein blockieren. Das schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Chemical Research in Toxicology.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass grüner Tee bestimmten Krebsarten vorbeugen kann. Um hinter diesen Wirkmechanismus zu kommen, untersuchten die Wissenschaftler um Christine Palermo von der Universität von Rochester verschiedene Inhaltsstoffe eines Tee-Extraktes im Labor und konnten zwei der Hauptverantwortlichen sowie ihre Strategie identifizieren.

Wenn krebserregende Stoffe wie Tabakrauch oder Dioxin in den Körper gelangen, wird ein bestimmtes Eiweissmolekül aktiviert, das zu der krankmachenden Wirkung dieser Stoffe im Körper führt. Zwei Substanzen aus Tee-Extrakt fangen diesen Botenstoff jedoch ab und verhindern so die Entstehung von Krebs.

Die für den Schutz verantwortlichen Substanzen sind chemisch eng verwandt mit den in Rotwein, Broccoli und Kohl enthaltenen so genannten Flavonoiden, die ebenfalls Krebs vorbeugen können. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben zusätzlich eine hohe antioxidative Wirkung und können freie Radikale unschädlich machen.

Die Ergebnisse aus dem Labor seien zwar vielversprechend, könnten jedoch nicht direkt auf Menschen übertragen werden, schreiben die Wissenschaftler. Die Wirksamkeit sei stark abhängig davon, wie der Tee vom Körper verarbeitet wird. Auch sei bisher noch nicht bekannt, ob die Menge an grünem Tee, die ein Mensch durchschnittlich trinkt, tatsächlich einen Schutzeffekt ausübt, schränkt Christine Palermo ein.

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