Gesundheit, Wellness, Medizin

Michael Young von der Harvard Medical School in Boston stellte eine neue Behandlungsmethode der Augenkrankheit retinitis pigmentosa vor. Bei dieser Erkrankung sterben die Zellen der Netzhaut ab, was zur Erblindung der Betroffenen führt. Im Tierexperiment übertrugen Young und seine Mitarbeiter neuronale Stammzellen, die zerstörte Nervenzellen der Netzhaut ersetzen sollten. Dabei handelte es sich nicht um die umstrittenen embryonalen Stammzellen, sondern um Zellen, die aus dem Hippocampus des Gehirns erwachsener Tiere entnommen wurden. Um das Schicksal der transplantierten Stammzellen zu verfolgen, haben die Wissenschaftler sie mit einem Flureszenzfarbstoff markiert. Sie stellten fest, dass die Stammzellen zur Netzhaut wanderten und dort neue Nervenzellen bildeten. Es ist allerdings noch nicht geklärt, ob sie dadurch auch das Sehvermögen wiederhergestellt haben.

Stammzellen sind einzelne Zellen, die in der Lage sind, sich in vollständige Gewebe oder Organe zu entwickeln. Bislang konnte man sie nur in embryonalem Gewebe nachweisen. Die Entdeckung von Stammzellen im erwachsenen Organismus eröffnet ganz neue Wege zur Behandlung von Organschäden.

Mediziner warnen aber vor verfrühtem Optimismus. Bis zur Anwendung beim Menschen benötigt die Forschung noch ein paar Jahre.

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