Gesundheit, Wellness, Medizin

Bei tiefen Temperaturen geht es den meisten an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Menschen deutlich besser. Wissenschaftler um Jacques De Keyser vom University Hospital Groningen haben jetzt die Wirkung von stark kühlender Kleidung auf die Symptome der Krankheit nachweisen können. Zudem fanden sie einen Einfluss auf biochemische Prozesse.

Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Neurology berichten, haben die niederländischen Forscher zehn MS-Patienten mit sieben Grad kalter Weste und Mütze ausstaffiert. Bereits nach einstündiger Körperkühlung zeigten sich deutliche Effekte: Die Muskelkraft der Probanden steigerte sich um durchschnittlich 20 Prozent, ihr Gleichgewichtsempfinden verbesserte sich um ein Zehntel und sie fühlten sich einfach wacher.

Die Wissenschaftler untersuchten auch das Blut der Patienten. Das Ergebnis: Die Konzentration an Stickstoffmonoxid war drei Stunden nach dem Experiment gut 40 Prozent niedriger als vorher. Stickstoffmonoxid soll nach Annahme von Experten an der Kontrolle der Neuronenaktivität MS-Kranker beteiligt sein.

Projektleiter De Keyser misst diesem Teil der Untersuchungen besondere Bedeutung bei: „Entgegen der allgemeinen Annahme, kann die wohltuende Wirkung der kalten Kleidung nicht einfach mit einer direkten Kühlung des Zentralen Nervensystems erklärt werden.“ Weitere Untersuchungen sollen die Bedeutung von Stickstoffmonoxid für die Intensität der Krankheitssymptome im Detail klären. Sollte das gelingen, ist auch die Entwicklung von Medikamenten denkbar, die die kühlende Kleidung simulieren. Sie müssten nur die entsprechenden biochemischen Prozesse in Gang bringen.

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Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Neurology berichten, haben die niederländischen Forscher zehn MS-Patienten mit sieben Grad kalter Weste und Mütze ausstaffiert. Bereits nach einstündiger Körperkühlung zeigten sich deutliche Effekte: Die Muskelkraft der Probanden steigerte sich um durchschnittlich 20 Prozent, ihr Gleichgewichtsempfinden verbesserte sich um ein Zehntel und sie fühlten sich einfach wacher.

Die Wissenschaftler untersuchten auch das Blut der Patienten. Das Ergebnis: Die Konzentration an Stickstoffmonoxid war drei Stunden nach dem Experiment gut 40 Prozent niedriger als vorher. Stickstoffmonoxid soll nach Annahme von Experten an der Kontrolle der Neuronenaktivität MS – Kranker beteiligt sein.

Projektleiter De Keyser misst diesem Teil der Untersuchungen besondere Bedeutung bei: „Entgegen der allgemeinen Annahme, kann die wohltuende Wirkung der kalten Kleidung nicht einfach mit einer direkten Kühlung des Zentralen Nervensystems erklärt werden.“ Weitere Untersuchungen sollen die Bedeutung von Stickstoffmonoxid für die Intensität der Krankheitssymptome im Detail klären. Sollte das gelingen, ist auch die Entwicklung von Medikamenten denkbar, die die kühlende Kleidung simulieren. Sie müssten nur die entsprechenden biochemischen Prozesse in Gang bringen.

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