Gesundheit, Wellness, Medizin

Schon ein bisschen Bewegung verbessert das Herz-Kreislauf-System

Ältere Menschen können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes schon durch eine moderate sportliche Betätigung deutlich senken. Das haben Forscher des Johns-Hopkins-Krankenhauses in Baltimore bestätigt. Sie stellten 55- bis 75-jährige Senioren aufs Laufband und den Aerobic-Stepper und verglichen die Leistungsfähigkeit mit einer Kontrollgruppe, die nur ein Übungsbuch mit nach Hause bekam. Die moderate, angeleitete Betätigung zahlte sich aus: Unter den aktiven Teilnehmern traten 23 Prozent weniger Fälle des so genannten Metabolischen Syndroms auf als in der Kontrollgruppe. Die Wissenschaftler um Kerry Stewart veröffentlichen ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift American Journal of Preventive Medicine (Bd. 28, Ausg. 1, S. 9).

Bei diesem auch Wohlstands-Syndrom genannten Phänomen kommt es zu Übergewicht, Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten sowie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, wobei nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten müssen. Überernährung und mangelnde körperliche Betätigung sind die Ursachen. Schon zu Beginn der Studie wiesen 43 Prozent der 104 Teilnehmer Zeichen des Metabolischen Syndroms auf.

Das moderate Bewegungsprogramm der aktiven Gruppe bestand aus drei 60-minütigen Trainingseinheiten pro Woche, die auf Stärkung der wichtigsten Muskelgruppen, Herz und Kreislauf ausgerichtet waren. Laufband, Fahrrad und Aerobic-Stepper standen ebenso auf dem Programm wie Hanteltraining. Innerhalb des sechsmonatigen Beobachtungszeitraums untersuchten die Forscher Blutwerte, Körpergewicht und -fette sowie Muskelmasse und allgemeine Fitness. Dabei stellten sie fest, dass eine bessere körperliche Fitness genauso wie eine reduzierte Fettgewebemasse die Risikofaktoren reduziert. Besonders wichtig sei jedoch die Verminderung des Fettgewebes im Unterleib.

„Ältere Personen haben wirklich etwas von einer moderaten, körperlichen Betätigung“, fasst Stewart die Ergebnisse zusammen. Denn in der aktiven Gruppe tauchten über den Untersuchungszeitraum keine neuen Krankheitsfälle auf. Bei neun Personen konnte die Diagnose Metabolisches Syndrom wieder fallen gelassen werden. Einige Risikofaktoren wie Fettleibigkeit können demnach durch körperliche Übungen genauso effektiv vermindert werden wie durch Medikamente, folgern die Forscher.
ddp/bdw “ Martin Schäfer

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Ältere Menschen können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes schon durch eine moderate sportliche Betätigung deutlich senken. Das haben Forscher des Johns-Hopkins-Krankenhauses in Baltimore bestätigt. Sie stellten 55- bis 75-jährige Senioren aufs Laufband und den Aerobic-Stepper und verglichen die Leistungsfähigkeit mit einer Kontrollgruppe, die nur ein Übungsbuch mit nach Hause bekam. Die moderate, angeleitete Betätigung zahlte sich aus: Unter den aktiven Teilnehmern traten 23 Prozent weniger Fälle des so genannten Metabolischen Syndroms auf als in der Kontrollgruppe. Die Wissenschaftler um Kerry Stewart veröffentlichen ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift American Journal of Preventive Medicine (Bd. 28, Ausg. 1, S. 9).

Bei diesem auch Wohlstands-Syndrom genannten Phänomen kommt es zu Übergewicht, Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten sowie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, wobei nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten müssen. Überernährung und mangelnde körperliche Betätigung sind die Ursachen. Schon zu Beginn der Studie wiesen 43 Prozent der 104 Teilnehmer Zeichen des Metabolischen Syndroms auf.

Das moderate Bewegungsprogramm der aktiven Gruppe bestand aus drei 60-minütigen Trainingseinheiten pro Woche, die auf Stärkung der wichtigsten Muskelgruppen, Herz und Kreislauf ausgerichtet waren. Laufband, Fahrrad und Aerobic-Stepper standen ebenso auf dem Programm wie Hanteltraining. Innerhalb des sechsmonatigen Beobachtungszeitraums untersuchten die Forscher Blutwerte, Körpergewicht und -fette sowie Muskelmasse und allgemeine Fitness. Dabei stellten sie fest, dass eine bessere körperliche Fitness genauso wie eine reduzierte Fettgewebemasse die Risikofaktoren reduziert. Besonders wichtig sei jedoch die Verminderung des Fettgewebes im Unterleib.

„Ältere Personen haben wirklich etwas von einer moderaten, körperlichen Betätigung“, fasst Stewart die Ergebnisse zusammen. Denn in der aktiven Gruppe tauchten über den Untersuchungszeitraum keine neuen Krankheitsfälle auf. Bei neun Personen konnte die Diagnose Metabolisches Syndrom wieder fallen gelassen werden. Einige Risikofaktoren wie Fettleibigkeit können demnach durch körperliche Übungen genauso effektiv vermindert werden wie durch Medikamente, folgern die Forscher.

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