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Auch nach jahrzehntelangen Forschungsanstrengungen bleibt Aspirin das wichtigste blutverdünnende Medikament, um Herzattacken und Hirnschlägen vorzubeugen. In einer Vergleichsstudie konnten amerikanische Mediziner jetzt zeigen, dass ein neuer Blutverdünner, das Mittel Warfarin, stärkere Nebenwirkungen hat und nicht besser wirkt als Aspirin. Das berichten die Forscher um Louis D. Fiore vom „Departement of Veterans Affairs“ in New Haven im Fachmagazin „Circulation“ (Ausg. 105, Nr. 5).

Die Mediziner hatten über 5.000 Patienten nach einer Herzattacke rund drei Jahre lang mit blutverdünnenden Mitteln behandelt. Einige bekamen in der Zeit nur Aspirin, eine zweite Gruppe dagegen nahm Aspirin und Warfarin in geringen Dosen ein. In beiden Patientengruppen erlitten in der Untersuchungszeit gleich viele Patienten eine zweite Herzattacke oder einen Hirnschlag – etwa jeder Sechste. Die mit Warfarin behandelten Studienteilnehmer bekamen jedoch in Folge der Nebenwirkungen beinahe doppelt so häufig Blutungen, vor allem im Darm, fanden die Forscher.

Der altgediente Blutverdünner Aspirin, der Verschlüssen von Gefässen vorbeugen kann, werde aber noch zu wenig konsequent eingesetzt, kritisierte kürzlich das „British Medical Journal“ (Bd. 324, S. 71). Rund 40.000 Menschenleben könnten jährlich weltweit gerettet werden, wenn alle Patienten mit hohem Risiko für Herzattacken und Hirnschläge Aspirin verabreicht bekämen, fanden die Experten nach Auswertung von dreihundert klinischen Studien.

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