Gesundheit, Wellness, Medizin

Auch einzelne Perioden des Fastens könnten von grossem Vorteil für den Körper sein: Mäuse, die zeitweise weniger Kalorien zu sich nahmen, lebten ebenso gesund wie Artgenossen, bei denen die Kalorienzufuhr ständig verringert war. Das berichten amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073).

Schon länger ist bekannt, dass eine generelle Reduktion der Kalorienaufnahme den Prozess des Alterns hinauszögern und die Lebenszeit verlängern kann. Das Fasten erhöht beispielsweise die Empfindlichkeit von Zellen gegenüber Insulin, was zu einer verbesserten Aufnahme des Blutzuckers Glucose führt. Nun wiesen Forscher um Mark Mattson vom Nationalen Institut für Altersforschung in Baltimore nach, dass ein Wechsel zwischen Perioden verminderter und gesteigerter Nahrungsaufnahme bei Mäusen ähnliche oder sogar bessere Effekte haben.

Die Gesamtmenge der zugeführten Kalorien blieb bei dieser alternierenden Fastenkur ebenso hoch wie ohne Fasten. Die Mäuse verloren demnach nicht an Gewicht. Die Wissenschaftler schliessen daraus, dass positive Effekte des Fastens wie eine erhöhte Insulinsensitivität der Zellen unabhängig sind von der Menge an insgesamt aufgenommenen Kalorien.

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