Gesundheit, Wellness, Medizin

Die Beine zu kreuzen und einige Muskeln anzuspannen hilft, eine drohende Ohnmacht zu verhindern oder zumindest um einige Minuten zu verschieben. Diese einfache Gegenmassnahme können Menschen, die zur Ohnmacht neigen, unauffällig und in jeder Lebenslage ergreifen, schreiben niederländische und amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift Circulation (Vorabveröffentlichung).

Die Mediziner um Wouter Wieling von der Universität Amsterdam testeten die simple Methode an zwanzig Patienten zwischen 17 und 74 Jahren, die häufig ohnmächtig wurden. Sie brachten den Probanden bei, im Stehen ihre Beine zu kreuzen und die Muskeln der Beine, des Unterleibs und des Gesässes anzuspannen.

Diese Übung stabilisierte bei einer drohenden Bewusstlosigkeit den Blutdruck und den Herzschlag der Patienten. Fünf der Versuchsteilnehmer wurden nicht ohnmächtig, die anderen blieben immerhin zweieinhalb Minuten länger bei Bewusstsein. Fast alle Patienten, die die Übung im täglichen Leben weiterhin anwandten, konnten so spätere Ohnmachten vermeiden, fanden die Mediziner in einer nachfolgenden Umfrage heraus.

Bei einer Ohnmacht gibt das Gehirn als Antwort auf einen äusseren oder emotionalen Auslöser dem Körper das Signal, die Blutgefässe zu erweitern. So sammelt sich das Blut in den Beinen, der Herzschlag verlangsamt sich und das Gehirn erhält nicht mehr genug Sauerstoff, was zur Bewusstlosigkeit führt.

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