Gesundheit, Wellness, Medizin

Mehr als 90 Prozent der Herzinfarkte, die Patienten während eines chirurgischen Eingriffs erleiden, können durch sogenannte Betablocker, Medikamente u.a. zur Blutdrucksenkung, verhindert werden. Das ist das Ergebnis von Forschungen am Erasmus Medical Center in Rotterdam unter Leitung von Don Polderman. Die Wissenschaftler zogen 112 Patienten in ihre Studien ein, bei denen das Risiko, während ihrer Operation Herzprobleme zu bekommen, sehr hoch war.

Die Forscher verabreichten den Patienten den Betablocker „Bisoprolol“ eine Woche vor dem Eingriff und an dreissig weiteren Tagen nach der Operation. Dabei machten sie die Beobachtung, dass nur 3,4 Prozent der mit Bisoprolol behandelten, dagegen aber 34 Prozent der nicht-behandelten Patienten während der Operation einen Herzinfarkt erlitten.

Diese Erkenntnis war so dramatisch, dass die Forscher die Studie unterbrachen, um alle Patienten mit dem Medikament zu versorgen. In Zukunft sollte es nach Meinung der Wissenschaftler Standard sein, Menschen mit hohem Risikofaktor oder über 70-jährigen Betablocker vor und nach dem Eingriff zu geben.

Dr. Thomas Lee vom Partners Community HealthCare in Boston dazu: Eine Reduktion des Herzinfarktrisikos um 91 Prozent sei „aussergewöhnlich“. Er würde bereits mässig gefährdeten Operations-Anwärtern Betablocker verabreichen, auch wenn es kurzzeitig zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Impotenz kommen kann.

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