Gesundheit, Wellness, Medizin

Viele Menschen klagen über häufige oder ständige, unspezifische Beschwerden in der Oberbauchregion. Vielleicht sind sie überrascht, wenn der Arzt erklärt, dass die Galle (= Gallenblase und/oder Gallenwege) hierfür verantwortlich ist. Bei mehr als dreissig Prozent aller Menschen enthält die Gallenblase Steine, die oft unauffällig sind, aber natürlich auch zu weit ausstrahlenden Reizungen oder Entzündungen oder auch zu den gefürchteten Koliken führen können. Oft rühren die Beschwerden auch von längst abgeheilten Entzündungen der Gallenwege oder Abflussstörungen der Galle her. Eine empfindliche Galle ist aber in sehr vielen Fällen auch eine Folge falscher Ernährung.

Zum Glück stehen die meisten Mediziner auf dem Standpunkt, dass nur in den wenigen kritischen Situationen, ausgelöst durch Gallensteine, eine Operation vorgenommen werden muss. Akute Entzündungen oder Koliken können meist kurzfristig medikamentös gebessert werden.

Für die Behandlung chronischer Gallenwegsstörungen ist dagegen eine Kur die beste Therapie. Nicht umsonst haben sich zahlreiche Heilbäder einen guten Ruf zur Behandlung von Gallenwegserkrankungen erworben.

Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf Trinkkuren mit sulfathaltigen Heilwässen mit zusätzlichem Magnesiumgehalt. Ab einem Gehalt von 1.200 mg/l Sulfat. bewirken diese Wässer, dass sich die Gallenblase zusammenzieht, der Schliessmuskel, der die Galle austreten lässt, sich leichter öffnet und auch eine Anregung des Galleflusses. Bei einer kurmässigen Anwendung wird die Tätigkeit der Galle normalisiert. Unangenehme Ausstrahlungen der Gallenwege, die man als Brennen empfindet, werden behoben, wenn das Heilwasser zusätzlich über einen erheblichen Anteil von Hydrogencarbonat verfügt.

Eine Trinkkur von ausreichender Dauer (möglichst vier bis sechs Wochen) bewirkt meist auch eine Ausspülung der von einer Entzündung herrührenden Bakterien, spült aber oft auch zumindest kleinere Gallensteine, den sogenannten Gries, heraus.

Eine während der Trinkkur eventuell vorübergehend auftretende Veschlechterung, wie auch Schmerzen, werden mit begleitenden physikalischen Therapien behandelt. Hierzu zählen vor allem lokale Wärmeanwendungen (Peloid- oder Heublumenauflagen, warme Wickel und Kurzwellenbehandlungen).

Zur Beschwerdebesserung bieten einschlägig spezialisierte Heilbäder zusätzlich eine Gallenschonkost an, die zu Hause möglichst fortgesetzt werden sollte. Zum einen sollte man im Rahmen der Gallenschonkost häufig kleinere Mahlzeiten einnehmen und alle Speisen vermeiden, die bei Gallenwegserkrankungen erfahrungsgemäss zu unliebsamen Reaktionen führen (in Fett gebratene oder gebackene Speisen, Sahne, Milch, Kaffee, säurereicher Wein, Schokolade, saures Obst, Eier.

Wer von der Galle geplagt war, beendet eine Kur nicht nur meist wie neu geboren, sondern hat die Chance, dass die Probleme vielleicht auf Dauer, zumindest für längere Zeit behoben sind.

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Kommentare
2 Kommentare zu “Gallenprobleme ganz natürlich bessern oder beheben”
  1. britta sagt:

    hallo ich weis nicht genau ob es bei mir die galle ist ich hoffe sie können mir da weiter helfen.die syntome sind das wenn ich abends ins bett gehe und tief liege bekomme ich in oberbauch ein tollen druck und es kommt sofort darauf eine säure bei mir hoch es ist wirklich egelhaft das ich mich fast übergeben muss,da ich das aber nicht will schluck ich es wieder runter.es ist egelhaft dieser geschmack und der druck in bauch bereich diese übelkeit die jetzt schon den ganzen tag ist.und das schon fast 2wochen so ist.können sie mir sagen ob es die galle ist oder ob ich da falsch liege und es etwas anderes ist.ich freue mich sehr wenn sie mir da weiter helfen können.
    lg.britta

  2. Manfred Seibold sagt:

    Hallo britta
    dieselben habe ich im Moment auch.Mich würde interesieren ob du die Probleme in den Griff bekommen hast;und dann die Fage Wie? lg.manfred

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