Test für unerwünschte Versteifungen

Neues Erfahren soll frühere Erkennung von Arterienverkalkung ermöglichen

Drohende Herzprobleme können schon früh an versteiften Arterien erkannt werden. Eine entsprechende Methode zur Diagnose haben amerikanische Forscher entwickelt. Damit soll einsetzende Arterienverkalkung und somit eine Gefahr für den Patienten früher erkannt werden. Das berichtet das Team von Forschern um David Herrington von der Wake-Forest-Universität in Winston-Salem in der Fachzeitschrift Circulation (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1161/01.CIR.0000136582.33493.CC).

Die Ärzte untersuchten in ihrer Studie mit ihrem Test die Arterien von 267 Patienten. Dabei verwendeten die Forscher ein spezielles Verfahren, wie es ähnlich auch bei der Blutdruckmessung eingesetzt wird. So gelang es den Wissenschaftlern, das Volumen des Blutes in den Beinarterien der Probanden zu messen und damit auch die Steifigkeit der Gefässe zu ermitteln. Diese Ergebnisse überprüften sie mit einer Untersuchung der Gefässe mithilfe von Magnetresonanztomografien (MRT).

Das Verfahren sei eine neue Möglichkeit, Arterienverkalkung frühzeitig zu erkennen und damit das Risiko von Herzkrankheiten früh zu erkennen, erklären die Forscher. Der Test sei jedoch noch in der Entwicklung und noch nicht für den Gebrauch in der Klinik geeignet, so Herrington.

Steife Arterien sind typisch für ein frühes Stadium von Arterienverkalkung, der häufigsten Ursache schwerer Herzkrankheiten. Die auch als Arteriosklerose bezeichnete Verhärtung der Blutgefässe durch Ablagerungen an der Gefässwand ist mit ihren Folgeerkrankungen eine der Haupttodesursachen in der westlichen Welt. Oft wird die Krankheit nicht früh genug erkannt und die Behandlung beginnt zu spät.

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