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Forscher: Schrumpfendes Gehirn im Alter beeinträchtigt Lernen und Gedächtnis nicht

Im Alter verliert das Gehirn an Masse, doch dies beeinträchtigt nicht die geistige Leistungsfähigkeit. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie australischer Forscher. Ein hoher Bildungsstand und rege geistige Aktivität schützt nicht wie bislang angenommen vor diesem Verlust an Gehirnmasse.

„Die allgemeine Vorstellung ist, dass das Gehirn mit zunehmendem Alter schrumpft und dass diese Schrumpfung mit schlechterem Gedächtnis und Denken verbunden ist“, erklärt Helen Christensen von der Universität in Canberra. Bildung und eine rege intellektuelle Aktivität erlauben es, den Verlust auszugleichen, lautet die gängige Ansicht. Die Ergebnisse können diese Annahmen jedoch nicht stützen. Gemeinsam mit Kollegen untersuchte die Alternsforscherin in einem Teilprojekt einer über 20 Jahre angelegten Gesundheitsstudie mehr als 446 Freiwillige zwischen 60 und 70 Jahren.

Die Wissenschaftler führten bei den Probanden Magnetresonanztomographien des Gehirns und Befragungen durch. Im Alter von 64 Jahren war das Gehirn im Schnitt eindeutig kleiner als im Alter von 60 Jahren, fanden die Wissenschaftler. Trotz dieser Schrumpfung konnten die Forscher jedoch keine Beeinträchtigung geistiger Funktionen wie zum Beispiel der Gedächtnisfähigkeit und der Aufmerksamkeit feststellen. Auch der Bildungsstand der Freiwilligen wirkte sich weder auf den Verlust an Gehirnmasse noch auf die geistigen Leistungen der Untersuchten aus.

Helen Christensen, Nationale Universität in Canberra, Australien
ddp/wissenschaft.de “ Cornelia Dick-Pfaff

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