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Entdeckung könnte Diagnose von Creutzfeldt-Jakob erleichtern
Italienische Wissenschaftler haben Prionen in der Nasenschleimhaut von Patienten mit Creutzfeldt-Jakob gefunden. Diese Entdeckung könnte die Diagnose der Erkrankung künftig einfacher machen, berichten sie im Fachmagazin New England Journal of Medicine (Ausgabe vom 20. Februar).

Für eine Diagnose könnte der Arzt künftig einfach eine Probe aus der Nasenschleimhaut entnehmen, hoffen die Wissenschaftler um Gianluigi Zanusso von der Universität Verona. Die sichere Krankheitsbestimmung durch andere Methoden ist zu Lebzeiten derzeit noch sehr schwierig. Die Forscher vermuten ausserdem, dass die Riechbahnen Übertragungswege darstellen und Prionen verbreiten könnten.

Zanusso und seine Kollegen hatten die Nasenschleimhaut und die Riechbahnen von neun Patienten untersucht, die an der sporadischen Creutzfeldt-Jakob Krankheit (CJD) gestorben waren. Bei allen neun Proben fanden sie infektiöse Prionen.

Die sporadische Creutzfeldt-Jakob Krankheit (CJD) hat im Gegensatz zur varianten Form (vCJD) nichts mit BSE zu tun. Wie es zu dieser Erkrankung kommt, ist bisher noch unklar. Zehn bis fünfzehn Prozent der klassischen CJK-Fälle sind auf die Vererbung einer Mutation im „Priongen“ zurückzuführen. Selten wird die Krankheit infolge ärztlicher Behandlung wie zum Beispiel durch Hornhauttransplantation oder durch die Behandlung mit Wachstumshormonen übertragen.

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