Gesundheit, Wellness, Medizin

Winzige Bewegungen an der Bruchstelle eines Knochens, im Fachjargon auch „Dosierte Mikrostimulation von Frakturzonen“ genannt, sollen den Bruch nicht nur schneller heilen lassen als üblich: Auch ist die Bruchstelle hinterher belastbarer, sagen die Mediziner der Fachhochschule Bochum. Sportler können den geheilten Knochen wieder starken Belastungen aussetzen, Krankenhausaufenthalte könnten kürzer und somit billiger werden. Am Bochumer Applikationslabor für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (ALMAS) hat man die notwendige Technik entwickelt, um die Therapie aus dem Tierversuch auch auf den Menschen zu übertragen.

Beide Hälften des gebrochenen Knochens werden mit Schrauben an einem Gerät fixiert, der sie bis maximal einen Millimeter gegeneinander bewegt. Dies fördert in der Bruchzone die schnellere Durchsetzung mit Knochenmaterial. Bei Brüchen des Oberschenkelknoches liess sich die Heilungszeit so von 23,2 auf 17 beziehungsweise von 18,1 auf 13,6 Wochen verkürzen. In Bochum wurde nun ein sogenannter „Frakturzonen-Monitor“ entwickelt, der auf der Medica’99 in Düsseldorf vorgestellt wurde. Er verbessert deutlich die technische Seite der Therapie, indem er die Beschleunigungswerte und -wege der Mikrobewegungen direkt an der Bruchzone genau beobachtet. Damit lässt sich die Therapie individuell an den Patienten anpassen und so den Heilungsverlauf optimieren und kontrollieren. So kann eine Lockerung der Fixierschrauben rechtzeitig erkannt und behoben werden.

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