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Ein dänischer Parasitologe schreibt im Fachblatt „Trends in Parasitology“, eher nebenbei erwähne der Geschichtsschreiber in einem seiner Werke, dass man in Ägypten ein Bohnenöl trotz seines üblen Gestanks in Lampen einsetzte.

Herodot wurde um 485 vor Christus im türkischen Halikarnassos geboren, dem heutigen Bodrum. Nicht nur Historikern, auch Malariaforschern sei er ein Begriff, schreibt Derek Charlwood vom Dänischen Bilharzioselabor, Charlottenlund. Von den Ägyptern berichte er nämlich, diese schliefen in turmartigen, dem Wind ausgesetzten Räumen oder brächten tagsüber zum Fischen benutzte – und entsprechend riechende – Netze an ihrer Schlafstätte an, um sich vor den Scharen von Mücken zu schützen.

Im gleichen Bericht in den „Historien“ finde sich auch der Hinweis auf die Duftlampe, so Charlwood. Nach einer skurrilen Beschreibung der Fische und ihrer Paarungsgewohnheiten erwähnt Herodot, dass man in den Marschländern Rizinus, in Ägypten Kiki geheissen, zur Ölgewinnung anbaue. Dieses Öl sei „zum Brennen nicht minder geeignet als Olivenöl“, verbreite jedoch einen widrigen Geruch.

„Wenn die Menschen in den Marschen Lampen nutzten, bedeutet dies, dass sie trotz der Stechmücken einige Zeit aufblieben, bevor sie schliesslich unter ihre Netze krochen“, schreibt Charlwood. Zumindest ein Teil der Mücken müsse zur Gattung Mansonia gehört haben, die die ganze Nacht über steche. Daher könne man vermuten, dass sich die Menschen angesichts der hohen Mückendichte sofort in ihre relativ sicheren Schlafstätten zurückgezogen hätten, wenn sie nicht ein Mücken-Repellens gehabt hätten. Vielleicht solle man „Kiki“ unter dem Gesichtspunkt der Malariaprophylaxe einer gründlichen Analyse unterziehen, so der Forscher.

 

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