Gesundheit, Wellness, Medizin

Eine Tasse Kaffee am Morgen macht nicht nur wach, sie könnte auch Muskelschmerzen beim morgendlichen Training mindern. Das legt eine Studie amerikanischer Forscher nahe. Über ihre Ergebnisse berichten die Mediziner um Patrick O’Connor von der Universität Georgia in Athens in der Fachzeitschrift Journal of Pain (Bd. 4, S. 316).

Die Wissenschaftler liessen insgesamt 16 junge Männer an zwei verschiedenen Tagen für jeweils 30 Minuten exzessiv Fahrradfahren. Das Training war an beiden Tagen gleich heftig und mit Absicht so angelegt, dass die Oberschenkelmuskeln der Versuchsteilnehmer dabei schmerzen sollten. Eine Stunde vor dem Radfahren verabreichten die Mediziner den Probanden entweder eine Tablette mit Koffein oder ein wirkungsloses Placebo.

Die Männer empfanden deutlich weniger Schmerzen in ihren Oberschenkeln, wenn sie vorher die Koffeintablette genommen hatten, fanden die Mediziner. Diese Beobachtung könnte zum Teil erklären, weshalb Koffein die Trainingsdauer verlängern kann: Möglicherweise ist diese positive Wirkung auf die schmerzreduzierende Wirkung der Substanz zurückzuführen.

Allerdings ist der Effekt bei Personen, die immer viel Koffein zu sich nehmen, nicht mehr so ausgeprägt, da diese bereits an die Substanz gewöhnt sind. Noch wissen die Forscher ausserdem nicht, ob das Koffein unmittelbar am Muskel oder im Gehirn wirkt. In weiteren Studien wollen sie nun herausfinden, wie genau der Wachmacher den Schmerz beim Training beeinflusst.

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