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Behandlungsansatz mit zwiespältigen Ergebnissen

Menschen mit einem Herzversagen könnten von einem neuen Therapieansatz profitieren, der hilft ihre überaktiven Immunsysteme zu unterdrücken. Wissenschaftler des Methodist Hospital http://www.methodisthealth.com haben mehr als 1.000 Patienten behandelt. Es zeigte sich, dass bei einer bestimmten Art von Herzversagen die Therapie mit einem geringeren Todes- oder Krankenhausaufenthaltsrisiko verbunden waren. Die Wissenschaftler schreiben in The Lancet, http://www.thelancet.com dass viele Patienten von diesen Erkenntnissen profitieren könnten, vorausgesetzt, dass weitere Studien ihre Ergebnisse bestätigen. Laut BBC sterben allein in Grossbritannien jährlich 24.000 Menschen an den Folgen eines Herzversagens.

Die Wissenschaftler versuchten die Immunreaktion zu unterdrücken und so das Ausmass der Entzündung zu verringern. Die Fortschritte von mehr als 1.000 derart behandelten Patienten wurden mit jenen von Patienten verglichen, die ein Blindpräparat erhalten hatten. Den Patienten wurde Blut entnommen, das in der Folge Chemikalien ausgesetzt war, die die körpereigenen Immunsignale veränderten und die entzündungshemmenden Signale förderten. Dieses Verfahren wird als Immunmodulation bezeichnet. Nach 22 Wochen Behandlung wurden die Patienten in den folgenden zehn Monaten genau beobachtet. In der behandelten Gruppe kam es zu 399 Todesfällen oder Einweisungen ins Krankenhaus. In der Kontrollgruppe lag dieser Wert mit 429 etwas höher.

Das bedeutete, dass bei allen Patienten entweder nur ein geringer oder gar kein Effekt festzustellen war. Ein Umstand, den die Forscher als enttäuschend beschreiben. Bei Patienten mit bestimmten Formen von Herzversagen, wie etwa jenen, die keinen Herzanfall erlitten hatten, kam es jedoch zu einer Verringerung des Risikos zwischen 25 und 39 Prozent. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Behandlungsansatz über ein Potenzial verfügt, dass genauer erforscht werden sollte.



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