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Bei Mäusen vermindert UV-Strahlung Asthma-Symptome

Ein Spaziergang in der Sonne könnte helfen, die Symptome von Asthma deutlich zu verringern. Das legen Untersuchungen von australischen Forschern an Mäusen nahe. Die für Asthma typischen Entzündungen in den Atemwegen konnten bei den Tieren durch moderate Bestrahlung mit ultraviolettem (UV) Licht reduziert werden, entdeckten die Australierin Prue Hart und ihre Kollegen.

Die Forscher bestrahlten Mäuse, die einige Asthmasymptome wie entzündliche Bronchien zeigten, für rund 15 bis 30 Minuten mit UV-Strahlen. Danach setzten sie die Tiere Substanzen aus, die normalerweise eine allergische Asthmareaktion auslösen. Sie stellten fest, dass diese Reaktion nach der Bestrahlung deutlich schwächer ausfiel. In einem zweiten Versuch übertrugen die Forscher bestimmte Zellen von bestrahlten Mäusen auf nicht bestrahlte. Auch in diesen Mäusen waren die Asthmasymptome reduziert. „Damit ist gezeigt, dass eine kontrollierte Dosis an UV-Strahlen das Auftreten und die Schwere von Asthma reduziert“, sagt Prue Hart.

Die Sonnenstrahlen können demzufolge die überschiessenden Immunreaktionen auf allergieauslösende Substanzen bei Asthmaanfällen dämpfen, interpretieren die Forscher ihre Ergebnisse. In weiteren Studien wollen sie diese Verbindung von Sonnenstrahlen und Immunreaktionen detaillierter untersuchen. Da UV-Strahlen auch Hautkrebs verursachen können, komme es auf die richtige Wahl einer moderaten Dosis an, um den Schutzeffekt für die Asthmatherapie zu nutzen, sagen die Forscher. Gerade in Australien meiden die Menschen aufgrund der hohen UV-Belastung das Sonnenbad in strahlender Sonne.

Mitteilung des Perth’s Telethon Institute for Child Health


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