Gesundheit, Wellness, Medizin

Angstauslöser im Gehirn entdeckt

Angsthase oder coole Socke: Wie ängstlich oder mutig ein Mensch ist, hängt unter anderem von bestimmten Abläufen im Gehirn ab. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. med. Gerhard Gründer, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Experimentelle Neuropsychiatrie der RWTH, konnte erstmals zeigen, dass bei ängstlichen Menschen eine hohe Dopaminkonzentration im Bereich der Amygdala vorliegt. […]

Neuer Angst-Produzent im Gehirn gefunden

In Stress-Situationen reagieren Menschen oft völlig unterschiedlich. Manche geraten in Panik, andere werden ganz ruhig. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, weshalb das so ist. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Neuroscience* erklärt das Team um Prof. Dr. Andreas Heinz und Dr. Thorsten Kienast, Leiter der Arbeitsgruppe biologische Suchtforschung an der […]

Besseres Gedächtnis ohne REM-Schlaf?

Schlaf fördert die Gedächtnisbildung und lange dachte man, dies passiere im REM-Schlaf, wenn man träumt. Wissenschaftler der Universitäten Basel und Lübeck haben entdeckt, dass eine pharmakologische Unterdrückung des Schlafs mit schnellen Augenbewegungen die Gedächtnisbildung nicht stört, sondern fördert. Damit widerlegen sie die REM-Schlaf-Gedächtnis-Hypothese. Die Ergebnisse wurden von der Wissenschaftszeitschrift „Nature Neuroscience“ veröffentlicht. [ad] Menschen speichern […]

Schneller lernen, Angst zu verlernen

Göttinger Forscher finden neue Ansätze zur schnelleren Behandlung post-traumatischer Belastungsstörungent: Wirkstoffe helfen Mäusen, schneller wieder Vertrauen zu fassen.

Schmerzmittel ohne Suchtpotential?

Wissenschaftler des Pharmakologischen Instituts der Universität Heidelberg haben im Tierversuch erstmals gezeigt, dass die schmerzlindernde und die unerwünschte Wirkung der im Haschisch enthaltenen Wirkstoffe Cannabinoide an verschiedenen Stellen im Nervensystems ausgelöst werden …

Ursache für neurodegenerative Krankheiten entdeckt

Wie die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Neuroscience“ berichten, spiele dabei ein erstmals gefundener molekularer Pfad in Neuronen eine wichtige Rolle

Neue Perspektiven in der Schlaganfalltherapie

Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, weshalb die meisten Medikamente bei Schlaganfällen nicht wirken. Wie sie in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Neuroscience“ berichten, entfernt ein Transporter-Eiweiss die verabreichten Neuroprotektiva aus dem Gehirn. Der Schlaganfall ist eine weit verbreitete Volkserkrankung. In der Schweiz sind davon jährlich mehr als 12’000 Menschen betroffen. Wie ein Blitz aus […]

Neue Gehirnzellen gegen Parkinson

Versuche an Primaten belegen entscheidende Bedeutung des Botenstoffs Dopamin für Wachstum neuer Gehirnzellen – „Völlig neues Prinzip der Selbstreparatur des Gehirns“ entdeckt – Marburger Forscher veröffentlichen in Brain und Journal of Neuroscience Gehirnzellen können absterben, aber nicht nachwachsen, so lautete lange Zeit das Credo der Hirnforscher – eine „Reparatur des Gehirns“ im Falle neurodegenerativer Krankheiten […]

Warum Angstgefühle unter Stress stärker sind als sonst

Ein Stresshormonrezeptor und ein Signalweg verstärken emotionale Reaktionen im Gehirn Französische Forscher haben herausgefunden, wie Stress Angst und negative Gefühle verstärkt: Wenn Stresshormone im Gehirn an die Oberfläche von Nervenzellen andocken, schicken diese Zellen molekulare Botschafter los. Diese Kuriere schalten im Zellkern eine ganze Reihe von Steuergenen an, die Massnahmen für den Gefahrfall koordinieren. So […]

Treu umsorgte Rattenkinder sind später resistenter gegen Stress

Wie Mutterliebe die Genaktivität verändert Die Zuneigung der Mutter hat einen unmittelbaren Einfluss darauf, wie das Hirn der Kinder Stress verarbeitet “ zumindest bei Ratten. Das haben kanadische Forscher beobachtet. Sorgsames Lecken und Putzen verändert bei den Rattenbabys langfristig die Aktivität eines Gens, das bei der Stressverarbeitung im Gehirn eine zentrale Rolle spielt. Dadurch kann […]

Enthemmte Nerven machen Frauen unausgeglichen

Forscher erklären, wie zyklusbedingte Hormonschwankungen die Gehirnchemie verändern Wie Schwankungen des Hormons Progesteron während des Menstruationszyklus für extreme Stimmungsschwankungen bei Frauen vor der Menstruation sorgen, haben nun amerikanische Forscher in einer Studie an Mäusen herausgefunden: Vor der Regelblutung ist der Progesteronspiegel niedrig, wodurch bestimmte Neuronen im Hirn weniger stark gehemmt werden. Dies könnte sich bei […]

Spezielle Proteine lösen Stress aus

Neue Medikamente sollen das Stressproblem an der molekularen Wurzel packen Palermo (pte/02.05.2005/15:20) – Italienische Wissenschafter konnten feststellen, dass zwei spezielle Proteine der Auslöser für zahlreiche Formen von Stress sind. Die Identifizierung des so genannten Mapk-Proteins und des Egr1-Proteins bedeutet einen zentralen Fortschritt beim Versuch, die dem Stress zugrunde liegenden physischen und psychologischen Prozesse zu verstehen. […]