Gesundheit, Wellness, Medizin

Wenn die Angst nicht abklingen will

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Berlin haben einen Mechanismus entdeckt, der nach einem Stressereignis das Vergessen der Furcht unterbindet. Sie zeigten in Experimenten, dass das Abklingen der Angst unterbleibt, wenn zu wenig Dynorphine im Gehirn ausgeschüttet werden. Die Ergebnisse können helfen, neue Wege in der Behandlung von Traumapatienten aufzuzeigen. Die Studie ist in der aktuellen […]

Fetthaltige Lebensmittel machen Gedächtnis fit

Der Verzehr von fetthaltigen Lebensmitteln kann dazu beitragen, das Gedächtnis zu verbessern. Ein Team der University of California http://www.uci.edu hat entdeckt, dass die Ölsäuren der Fette im Darm in einen das Erinnerungsvermögen erhöhenden Stoff umgewandelt werden. Das Team um Daniele Piomelli hofft, dass diese Studienergebnisse einen Beitrag dazu leisten können, Gedächtnisprobleme zu behandeln. Medikamente, die […]

Angstauslöser im Gehirn entdeckt

Angsthase oder coole Socke: Wie ängstlich oder mutig ein Mensch ist, hängt unter anderem von bestimmten Abläufen im Gehirn ab. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. med. Gerhard Gründer, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Experimentelle Neuropsychiatrie der RWTH, konnte erstmals zeigen, dass bei ängstlichen Menschen eine hohe Dopaminkonzentration im Bereich der Amygdala vorliegt. […]

Neuer Angst-Produzent im Gehirn gefunden

In Stress-Situationen reagieren Menschen oft völlig unterschiedlich. Manche geraten in Panik, andere werden ganz ruhig. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, weshalb das so ist. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Neuroscience* erklärt das Team um Prof. Dr. Andreas Heinz und Dr. Thorsten Kienast, Leiter der Arbeitsgruppe biologische Suchtforschung an der […]

Sevofluran beeinflusst Amygdala und Hippokampus

Narkosemittel verhindert schmerzhafte Erinnerungen Geringe Mengen eines häufig eingesetzten Anästhetikums können das Entstehen von schmerzhaften Erinnerungen verhindern. Wissenschaftler der University of California http://www.socsci.uci.edu haben nachgewiesen, dass Sevofluran-Gas dafür sorgt, dass Patienten sich nicht an gefühlsmässig aufgeladene Bilder erinneren. Scans zeigten, dass das Narkosemittel die Signale zwischen zwei entscheidenden Bereichen des Gehirns beeinflusste. Die Forscher hoffen, […]

Studie: Traumata vermindern die Schmerzempfindlichkeit

Ein Trauma kann die Schmerzempfindlichkeit verringern: Menschen, die nach einer schlimmen Erfahrung eine so genannte posttraumatische Belastungsstörung entwickelt haben, können schmerzhafte Hitzestimulationen ungewöhnlich gut aushalten …

Hormon des Vertrauens reduziert die Angst Oxytocin bestimmt Art und Weise des sozialen Umgangs

Jüngste Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe um Peter Kirsch von der Universität Giessen http://www.uni-giessen.de und Forschern des National Institute of Mental Health (NIMH) http://www.nimh.nih.gov in Bethesda haben deutlich gezeigt, dass das vertrauensbildende Hormon Oxytocin die Angst beim Menschen reduzieren kann. Der chemische Botenstoff scheint seine Wirkung in angstrelevanten Hirnstrukturen auszuüben. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass das […]

Körpereigenes Cannabinoidsystem beeinflusst Schmerz und Angst – Schmerzpreis verliehen

Die Bedeutung des körpereigenen Cannabinoidsystems bei der Verarbeitung von Schmerz- und Angstverhalten hat Dr. Shahnaz Christina Azad (Universität München) untersucht. In Kooperation mit dem Max- Planck-Institut für Psychiatrie in München gelang es ihr zu zeigen, dass dieses sog. Endocannabinoidsystem an der Verarbeitung von Schmerzreizen sowie von synaptischer Übertragung und neu-roplastischen Vorgängen im Gehirn beteiligt ist. […]

Das Auge riecht mit

19.05.2005 - Psychologie Das Lesen positiver oder negativer Begriffe bestimmt, ob ein Geruch angenehm oder unangenehm ist Die Wahrnehmung eines Geruchs hängt massgeblich davon ab, wie er beschrieben wird: Düfte, die mit negativen Wörtern oder Vorstellungen assoziiert sind, wirken sehr viel unangenehmer als wenn sie mit positiven Etiketten versehen sind. Das hat ein Team britischer und Schweizer […]

Buddhisten sind messbar glücklichere Menschen

Praktizierende Buddhisten sind auch nach wissenschaftlichen Kriterien glücklicher. So ist eine bestimmte Gehirnregion, der so genannte linke präfrontale Lappen, bei Buddhisten nahezu ununterbrochen aktiv “ ein für positive Emotionen typisches Merkmal. Das konnten mehrere Wissenschaftler mithilfe moderner neurologischer Untersuchungsmethoden zeigen, beispielsweise der Kernspintomographie. Mit einigen dieser neuen Erkenntnisse befasst sich der amerikanische Philosophieprofessor Owen Flanagan […]