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Tertullian als Montanist

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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie – Systematische Theologie, Note: 2,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersucht werden soll in dieser Arbeit, wie sich Tertullian in seinen Schriften, welche er nach seiner Konversion zum Montanismus geschrieben hat, im Kontext der Neuerungen des Montanismus zur Grosskirche verhält. Trotz der Tatsache, dass Tertullians Geburtsjahr und sein Todesjahr unbekannt sind, ist es der Wissenschaft gelungen, diese Schriften auf die Zeit zwischen 197 und 212 n. Chr. einigermassen genau zu datieren. Aufgrund der Konversion Tertullians zum Montanismus, lassen sich seine Schriften zeitlich in grosskirchlich und montanistisch sowie sachlich in apologetisch, kontroverstheologisch und praktisch-asketisch aufgliedern. Nach einem Überblick über den historischen Kontext der Schriften Tertullians, wird kurz auf die Schriften Adversus Marcionem (um 207 n.Chr.) und Adversus Praxean (um 207 n.Chr.) Bezug genommen, in denen Tertullian sich allgemein gegen die Gnosis wendet. Näher analysiert werden sollen sodann die Schriften, welche im Zeitraum seines Auszugs aus der Grosskirche verfasst wurden. Hierzu gehören: Die Schriften De virginibus velandis (vor 207 n.Chr.), De exhortatione castitatis (vor 207 n.Chr.), De pallio (um 210 n.Chr.), De corona (211 n.Chr.), De fuga in persecutione (212 n.Chr.), De pudicitia (nach 212 n.Chr.), De monogamia (um 217 n.Chr.), De ieiunio adversus Psychicos (nach de monogamia), De idololatria( Datierung unklar).

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