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Die Paradoxie der spätmodernen Gesellschaft

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie – Sonstiges, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll die zentrale These behandelt werden, dass die gesamte Ordnung der spätmodernen Gesellschaft von den Logiken der kapitalistischen Herrschaft durchdrungen wird. Nicht nur das politische System ist grundlegend abhängig von dieser, sondern auch die Individuen haben die vom Markt geprägten Werte und Normen internalisiert. Bevor zu dieser Diagnose gelangt werden kann, bedarf es einiger Vorüberlegungen. Dazu wird relevante Literatur repliziert und verschiedene Theorieansätze vorgestellt, die sich mit den sozialen und strukturellen Dimensionen der ökologischen Frage auseinandersetzen. Im Zuge der Literaturdiskussion sollen bereits erste Begrifflichkeiten erläutert werden, die aber in Anbetracht der Komplexität des Themas enger eingegrenzt werden müssen. Dazu wird die Theorie der Asymmetrischen Gesellschaft des Soziologen James Samuel Coleman herangezogen, dessen Begriffe von da an übernommen und in Kontext der Fragestellung gesetzt werden. Es wird aufgezeigt, wo sich die vorgestellten Theorien der spätmodernen Gesellschaft widersprechen, um anschliessend zu fragen, ob diese Widersprüche mit Colemans Ideen aufgelöst werden können. Auf dieser Basis können drei Annahmen formuliert werden, denen sich genauer gewidmet wird: Im ersten Teil wird die strukturelle Ordnung der spätmodernen Gesellschaft in den Blick genommen und erklärt, inwieweit diese von asymmetrischen Machtverhältnissen bestimmt wird. Im zweiten und dritten Teil geht es dann um die Folgen auf der Individualebene. Zunächst wird die Individualisierung der Verantwortung als eine Folge der Machtasymmetrie thematisiert und hinterfragt. Es wird sich zeigen, dass Individuen die konkreten Folgewirkungen ihrer Konsumentscheidungen nicht immer kontrollieren können und entsprechend aus einer umweltbewussten Intention nicht immer der gewünschte Effekt resultiert. Das erklärt aber noch nicht, warum Umweltbewusste diese Ambivalenzen akzeptieren und sich trotz Ungewissheit in den Konsumpraxen selbstverwirklichen. Dieser Paradoxie wird sich im dritten Teil gewidmet. Nach einem zusammenfassenden Fazit bedarf es einer grundlegenden Reflexion der Erkenntnisse, die abschliessend den Bezug zum aktuellen Corona-Notstand sowie einen zukünftigen Ausblick ermöglicht.

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