Gesundheit, Wellness, Medizin

Akupressur ist die sanfte Schwester der Chinesischen Akupunktur. Ihre Anwendungen sind viel zu wenig bekannt, weil sie keinen Therapeuten reich machen. Dabei ist ihre Wirksamkeit in vielen Fällen verblüffend. Es kann nicht schaden sie bei den verschiedensten Beschwerden erst einmal selbst auszuprobieren, bevor man einen Arzt oder andere Fachtherapeuten zwecks einer aufwendigen Therapie aufsucht.

Akupressur beruht, wie die Anwendung der Akupunktur, auf der Stimulation bestimmter Punkte auf den Meridianen des menschlichen Körpers, die von den Chinesen seit Jahrtausenden erforscht sind.

Als Beispiele sollen hier zwei Methoden beschrieben werden, die sich bei der Behandlung von Schlaflosigkeit und Angstzuständen bewährt haben.

Wer nachts aufwacht und Mühe hat wieder einzuschlafen, drückt einfach mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand die Haut und angrenzende Handpartie zwischen Mittelfinger und Ringfinger. Der Druck kann so stark ausgeübt werden, dass ein leichter Schmerz entsteht. Die Fingerspitzen sollten sich bei Ausübung des Drucks ein wenig hin und her bewegen. Es genügt wenn diese Art der Akupunktur etwa zwei Minuten an jeder Hand ausgeübt wird. Danach stellt sich der Schlaf in der Regel nach wenigen Minuten ein.

Die Ursache für Schlaflosigkeit und Schlafstörungen ist meist durch Sorgen und Ängste begründet. In diesen Fällen bewährt sich folgende Akupressur: Man drückt, relativ fest, drei Finger breit über dem Ende des Brustbeins mit Zeige- oder Mittelfinger fünf Minuten in kreisenden Bewegungen. Diese Methode sollte an mehreren, aufeinanderfolgenden Tagen mindestens einmal oder zweimal pro Tag angewandt werden und wirkt oft erstaunlich hilfreich.



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