Gesundheit, Wellness, Medizin

Aus dem Jahr 500 v. Ch. stammt das Zitat des Philosophen Parmenides: „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten.“ Tatsächlich ist Fieber eine sinnvolle Reaktion des Körpers, „ein reinigendes Feuer“, wie andere Quellen sagen. Fieber beschleunigt den Stoffwechsel und damit auch die Entgiftung, ausserdem wirkt es stimulierend auf das Immunsystem. 

In der Neuzeit nahm vor allem der amerikanische Chirurg William B. Coley die alte Erkenntnis der grossen Bedeutung des Fiebers wieder auf. Vor rund hundert Jahren erzielte er mittels künstlich erzeugten Fiebers bei verschiedenen chronischen Leiden erstmals respektable Heilungserfolge. Seither wird die künstliche Erzeugung von Fieber laufend weiter erforscht. 

Künstliche Fieberreaktionen, wie sie in der Fiebertherapie oder Hyperpyrexie angestrebt werden, erreicht man beispielsweise durch Injektion bestimmter Pflanzenextrakte oder eines gereinigten Bakterienzellwandmaterials. Damit wird im Organismus eine Infektion nachgeahmt, ohne dass belastende Keime anwesend sind. Wünschenswert ist bei der Fiebertherapie eine Körpertemperatur von 38.5 – 40° C während mindestens zweier Stunden. Die Fiebertherapie ist speziell geeignet zur Behandlung schlecht ausgeheilter oder unterdrückter Krankheiten und wird – eingebunden in ein individuelles therapeutisches Konzept – auch in der biologischen Krebsbehandlung eingesetzt.

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Aus dem Jahr 500 v. Ch. stammt das Zitat des Philosophen Parmenides: „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten.“ Tatsächlich ist Fieber eine sinnvolle Reaktion des Körpers, „ein reinigendes Feuer“, wie andere Quellen sagen. Fieber beschleunigt den Stoffwechsel und damit auch die Entgiftung, ausserdem wirkt es stimulierend auf das Immunsystem. 

In der Neuzeit nahm vor allem der amerikanische Chirurg William B. Coley die alte Erkenntnis der grossen Bedeutung des Fiebers wieder auf. Vor rund hundert Jahren erzielte er mittels künstlich erzeugten Fiebers bei verschiedenen chronischen Leiden erstmals respektable Heilungserfolge. Seither wird die künstliche Erzeugung von Fieber laufend weiter erforscht. 

Künstliche Fieberreaktionen, wie sie in der Fiebertherapie oder Hyperpyrexie angestrebt werden, erreicht man beispielsweise durch Injektion bestimmter Pflanzenextrakte oder eines gereinigten Bakterienzellwandmaterials. Damit wird im Organismus eine Infektion nachgeahmt, ohne dass belastende Keime anwesend sind. Wünschenswert ist bei der Fiebertherapie eine Körpertemperatur von 38.5 – 40° C während mindestens zweier Stunden. Die Fiebertherapie ist speziell geeignet zur Behandlung schlecht ausgeheilter oder unterdrückter Krankheiten und wird – eingebunden in ein individuelles therapeutisches Konzept – auch in der biologischen Krebsbehandlung eingesetzt.

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