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Präparate aus der Ingwer-Wurzel vermindern die lästige Begleiterscheinung

Ingwer kann die typische Übelkeit während der Schwangerschaft lindern helfen. Präparate aus der Wurzel der Pflanze sind dabei unbedenklich für das Ungeborene. Zu diesem Schluss kommt ein Team britischer und italienischer Wissenschaftler, das sechs Studien zu dem Thema ausgewertet hat. Über ihre Ergebnisse berichten Francesca Borrelli von der Federico-Universität in Neapel und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift Obstetrics & Gynecology (Bd. 105, S. 849).

Die Mediziner und Pharmakologen analysierten Studien, in denen Ingwerpräparate gegen Übelkeit in der Schwangerschaft untersucht worden waren. Die Wirksamkeit der pflanzlichen Mittel wurde bei insgesamt 675 Frauen mit der eines Placebos und der von Vitamin B6 verglichen, das die Beschwerden erwiesenermassen lindert. In den meisten Studien hatten die Schwangeren entweder eine Kapsel mit Ingwer, eine Kapsel mit Vitamin B6 oder ein Scheinpräparat eingenommen. Insgesamt erwies sich Ingwer als ebenso effektiv gegen Übelkeit, Erbrechen und Würgereiz wie Vitamin B6, ohne gravierende Nebenwirkungen zu verursachen.

In manchen Studien berichteten die Schwangeren zwar von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Durchfall oder Müdigkeit, aber das Ungeborene blieb völlig unbeeinflusst: Die Forscher fanden keine Unterschiede im Verlauf der Schwangerschaft zwischen Frauen, die ein Placebo, Vitamin B6 oder Ingwer eingenommen hatten. Allerdings geben sie zu bedenken, dass ihre Ergebnisse immer noch vorläufig sind. Weitere Studien seien notwendig, um abzusichern, dass Ingwer tatsächlich ein sicheres Mittel für Schwangere ist.

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