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Dauerhafte Einnahme des Standardmittels verursacht bislang häufig Magenprobleme

Italienische Wissenschaftler haben eine neue Form des Aspirin-Wirkstoffs entwickelt, die dem Magen deutlich weniger Probleme bereitet. Dennoch ist dieser Aspirinabkömmling namens NCX-4016 ebenso wirksam wie die herkömmliche Form, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift PNAS (Online-Vorabveröffentlichung vom 1. September, DOI: 10.1073, PNAS. 1933204100).

Aspirin wird immer häufiger von Patienten mit Gefässerkrankungen regelmässig eingenommen, da es das Infarkt- und Schlaganfall-Risiko reduziert. Unangenehm sind allerdings die Nebenwirkungen des Medikaments. Diese betreffen besonders den Verdauungstrakt und verstärken sich noch in Verbindung mit entzündungshemmenden Mitteln, wie sie etwa gegen Arthritis eingenommen werden.

Stefan Fiorucci von der Universität in Perugia und seine Kollegen testeten nun an über dreissig gesunden Probanden die Wirkung ihres neuen Wirkstoffs im Vergleich zu dem herkömmlichen Mittel. Die Hälfte der Personen erhielt zusätzlich einen entzündungshemmenden Wirkstoff namens Celecobix. NCX-4016 erwies sich dabei als deutlich verträglicher, da es nur halb so häufig Magenprobleme verursachte wie das bisherige Aspirin und keinerlei Wechselwirkungen mit Celecobix zeigte.

Der neue Aspirinabkömmling NCX-4016 könnte somit eine wirksame und schonende Alternative zu dem bisherigen Medikament sein, hoffen die Forscher. Gerade bei Menschen, die aufgrund von entzündlichen Prozessen bestimmte Medikamente nehmen müssen, könnten zusätzliche Nebenwirkungen damit reduziert oder sogar vermieden werden.

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