Gesundheit, Wellness, Medizin

Mit ein bis zwei Spritzen jahrelang immun gegen Malaria: Dieses Ziel verfolgen amerikanische und australische Forscher mit einer neuen Impfung gegen die Tropenkrankheit. Sie bekämpft nicht den Parasiten selbst, sondern macht vielmehr den Körper unempfindlich gegen einen Giftstoff, der von den Parasiten im Blut abgegeben wird und die schweren Symptome der Krankheit verursacht.

In Experimenten mit Mäusen hat sich die Impfung bereits als sehr erfolgreich erwiesen, berichten die Wissenschaftler um Peter H. Seeberger vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Fachmagazin „Nature“ (Ausgabe vom 15. August).

Der von dem Parasiten erzeugte Giftstoff kann vom menschlichen Immunsystem wegen seiner geringen Molekülgrösse nicht erkannt und damit auch nicht bekämpft werden. Für die Impfung entwickelten die Forscher daher eine synthetische Form des Gifts und packten es auf ein Eiweissmolekül, das gross genug war, um vom Immunsystem entdeckt zu werden.

Eine einzige Spritze mit dem so hergestellten Impfstoff milderte deutlich die Krankheitssymptome infizierter Mäuse. Während alle ungeimpften Tiere starben, überlebten bis zu 95 Prozent der behandelten Nager. Nun sollen Experimente an Affen und in zwei Jahren auch an Menschen folgen.

Mit dem Ansatz, nicht den Erreger selbst zu bekämpfen, umgehen die Forscher die Gefahr resistenter Parasiten, erläutert Seeberger. Zudem halte die neue Impfung sehr viel länger als anderen Impfverfahren an.

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