Gesundheit, Wellness, Medizin

Wer in seiner Kindheit Windpocken hatte, bekommt seltener einen Hirntumor. Die Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung beschreiben amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift „American Journal of Epidemiology“ (Ausgabe 154, Seite 161).
Die Forscher um Margaret Wrensch von der Universität Kalifornien in San Francisco vermuten, dass Erreger der Windpocken und Krebs-Zellen ähnliche Moleküle auf ihrer Oberfläche haben, so genannte Antigene. Da Antigene die Körperabwehr aktivieren, könnten Windpocken das Immunsystem für einen Kampf gegen den Hirntumor wappnen.

Im Blut von 134 Patienten mit einem Gliom, der häufigsten Form von Hirntumoren, fanden die Mediziner seltener Hinweise auf eine frühere Infektion mit Windpocken. Weitere Studien sollen nun der Frage nachgehen, warum genau Windpocken gegen Gliome schützen.

Der Windpocken-Erreger gehört zu den Herpesviren. Nach einer überstandenen Windpocken-Infektion überleben die Viren oftmals unbehelligt im Nervensystem. Von dort aus können sie Jahre später wieder aktiv werden.

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