Gesundheit, Wellness, Medizin

Erle Robertson and Murray Cotter von der University of Michigan untersuchten, wie sich einige Viren im Inneren einer Zelle für einen längeren Zeitraum verbergen können, ohne Krankheitssymptome zu verursachen oder das Immunsystem zu alarmieren.

In Zellkulturexperimenten mit dem Virus KSHV (Kaposi’s sarcoma-associated herpesvirus), einem Vertreter der Herpes-Viren, entdeckten die Wissenschaftler das virale Protein LANA (latency-associated nuclear antigen). Es ist eines von etwa 80 Genen, aus denen KSHV aufgebaut ist. Das Virus benutzt LANA um seine DNA im Erbgut der infizierten Wirtszelle zu verankern. Das Protein verknüpft die Virusgene mit den Histonen, die ein wichtiger Bestandteil im Aufbau der Chromosomen sind.

So überdauert das Virus in den Chromosomen von infizierten Zellen einen langen Zeitraum. Wird das Immunsystem geschwächt, so kann eine solche ruhende – latente -Infektion wieder aktiv werden und Krankheitssymptome verursachen. Bei Zellen, die mit dem weit verbreiteten Epstein-Barr Virus infiziert sind, konnte ein ganz ähnlicher Mechanismus nachgewiesen werden. Die Mediziner hoffen, dass ihre Entdeckung dazu beträgt latente Virusinfektionen besser bekämpfen zu können.

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