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Warum Teenager manchmal so unausstehlich sind
Wenn Teenager leicht aufbrausen und ihren Eltern mit aggressivem Verhalten zusetzen, kann das an einem Umbau von Nervenverbindungen im Gehirn liegen. Etwa mit dem elften Lebensjahr werden im Stirnhirn so viele neue Verbindungen zwischen den Zellen geknüpft, dass die Kinder sogar ihr soziales Gespür teilweise einbüssen können. Erst wenn sie achtzehn sind, können sie sich wieder voll auf andere einlassen, berichtet das Magazin New Scientist (Ausgabe vom 19. Oktober).

Der Hirnforscher Robert McGiver von der Staats-Universität in San Diego und seine Kollegen zeigten Kindern und jungen Erwachsenen ein Gemisch aus Wörtern und Portraits. Die Versuchspersonen sollten bestimmen, ob die abgebildeten Menschen ärgerlich, glücklich oder neutral schauen.

Die Forscher fanden, dass Kinder mit dem Beginn der Pubertät sehr viel mehr Fehler in der Einschätzung machten. Die Heranwachsenden brauchten etwa sieben Jahre, bis sie ihre ursprünglichen Fähigkeiten im Erkennen von Gefühlen bei anderen Menschen wiedererlangt hatten.

McGiver und seine Kollegen machen dafür Wachstumsprozesse direkt hinter der Stirn verantwortlich. Im Gehirn des Menschen gibt es bis zum Ende der Pubertät massive Veränderungen, von denen sukzessiv verschiedene Regionen des zentralen Nervensystems erfasst werden. Das Stirnhirn gehört dabei zu den letzten Arealen, die durch Wachstum geformt werden. Dort gibt es unter anderem Regionen, die sich mit moralischen Erwägungen beschäftigen und impulsives Verhalten kontrollieren.

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