Gesundheit, Wellness, Medizin

Herzinfarkte und Schlaganfälle kommen besonders häufig in den frühen Morgenstunden vor. Amerikanische Mediziner haben nun einen Hinweis darauf gefunden, warum das so ist: Frühmorgens sind die Blutgefässe weniger elastisch. Ihre Untersuchungen schildern Virend Somers und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Circulation (Ausgabe vom 1. Juni).

Der Körper hält Blutfluss und Blutdruck gleichmässig, indem er die Blutgefässe ausdehnt oder zusammenzieht. Diese Flexibilität wird vor allem von den so genannten Endothelzellen reguliert, welche die Blutgefässe auskleiden. Somers und sein Team analysierten bei dreissig gesunden Nichtrauchern die Ausweitung der Blutgefässe durch die Endothelzellen. Sie untersuchten die Freiwilligen beim Zubettgehen, um sechs Uhr morgens und um elf Uhr vormittags.

Am frühen Morgen war die Funktion des Endothelium um mehr als vierzig Prozent verringert, fanden die Mediziner. Um diese Uhrzeit waren die Werte der gesunden Probanden vergleichbar mit denen von Rauchern und Diabetikern. Am Vormittag hatte sich die Flexibilität der Zellen wieder normalisiert. Die reduzierte Funktionsfähigkeit in den frühen Morgenstunden könnte einer der Auslöser für Herzinfarkte, Schlaganfälle und plötzliche Todesfälle sein, vermutet Somers. Die zugrundeliegenden Mechanismen wollen die Mediziner in weiteren Studien untersuchen.

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