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Weshalb Zellen der Prostata anfangen, sich zu vermehren und bösartig zu wachsen, ist nicht genau bekannt. Fest steht, dass es eine Reihe von Risikofaktoren gibt, die eine solche Entwicklung fördern. So ist das Prostatakarzinom ist ähnlich wie das Mammakarzinom der Frau hormonempfindlich. Männliche Geschlechtshormone, die vor allem in den Hoden und in einem geringeren Ausmass auch in der Nebennierenrinde gebildet werden, fördern das Wachstum von Prostatakarzinomen.

Im Tierexperiment lassen sich diese Tumoren durch einen Überschuss an Testosteron sogar erzeugen. Umgekehrt erkranken Eunuchen, denen bereits in früher Jugend die Hoden entfernt wurden, niemals an einem Prostatakarzinom. Das erklärt auch, warum bei einem Entzug von Testosteron, für den es verschiedene sehr effektive Möglichkeiten gibt, die Prostata schrumpft und sich das Wachstum eines Prostatatumors verlangsamt.

Dass genetische Einflüsse eine Rolle spielen, zeigen bestimmte Familien, in denen Prostatatumoren gehäuft und in jeder Generation auftreten. Man schätzt, dass etwa jedes zehnte Prostatakarzinom auf eine solche direkte erbliche Veranlagung zurückgeht. Mittlerweile sind auch einige Gene identifiziert worden, die hier eine Rolle spielen könnten. Auch die ethnische Zugehörigkeit scheint deine Bedeutung zu haben, so sind Prostatakarzinome bei Schwarzen in den USA häufiger als bei Weissen, während sie etwa in China und Japan sehr viel seltener auftreten.

Andererseits wurde bei asiatischen Einwanderern in den USA beobachtet, dass deren Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, sich schon in der ersten Generation deutlich erhöht. Das ist wiederum ein starker Hinweis darauf, dass auch Umwelteinflüsse eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Prostatakarzinoms spielen. In erster Linie werden eine fett- und kalorienreiche sowie faserarme Ernährung für eine Erhöhung des Erkrankungsrisikos verantwortlich gemacht. Man sollte daher vor allem den Verzehr tierischer Fette einschränken und das Körpergewicht verringern, um sein Risiko für ein Prostatakarzinom zu reduzieren. Der reichliche Verzehr von Obst und Gemüse wird generell als schützend gegen Tumorerkrankungen angesehen, und speziell für das Prostatakarzinom gibt es Hinweise, dass Kohl, Brokkoli und gekochte Tomaten sowie Karotin-haltiges Gemüse und Obst vorbeugend wirken könnten.

Ein erhöhtes Risiko scheint auch für Männer zu bestehen, die am Arbeitsplatz Schwermetallen ausgesetzt sind. Vor allem Kadmium, das man zum Beispiel in der Gummiindustrie verwendet, wird in diesem Zusammenhang diskutiert.

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