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Tödliche Grippeerreger umgehen die Immunabwehr des Körpers
Manche tödliche Grippeviren sind in der Lage, sich am Immunsystem vorbeizuschmuggeln. Zumindest der Erreger der Hong-Kong-Grippe ist unsichtbar für die Abwehrkräfte, haben amerikanische Forscher herausgefunden. Diese Erkenntnis könnte dazu beitragen, künftige gefährliche Grippestämme frühzeitig zu erkennen, und erklären, warum einige Influenzaausbrüche in der Vergangenheit überaus tödlich waren, berichten die Forscher um Robert Webster vom St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis in „Nature Medicine“ (doi:10.1038/nm757).

Der Stamm H5N1, der 1997 die Hong-Kong-Grippe auslöste, ist immun gegen die so genannten Zytokine, fanden die Forscher. Diese Bestandteile des Immunsystems sind die erste Verteidigungslinie gegen eine Infektion. Infizierte Körperzellen beginnen, Zytokine zu produzieren, was eine Immunantwort in uninfizierten Zellen auslöst und die meisten Erreger unterdrückt. Doch gegen die Hong-Kong-Grippe bleiben Zytokine ohne jede Wirkung.

Eine kleine genetische Mutation ermöglicht es H5N1, diesem Teil des Immunsystems zu entkommen, hat das Team um Webster herausgefunden. Diesen entscheidenden Teil des Gens haben die Forscher auch in andere, harmlosere Grippeerreger eingebaut und mit dem veränderten Stamm Schweine infiziert. Das Ergebnis: Die mit der modifizierten Grippe angesteckten Tiere erkrankten heftiger und länger als die, denen die Forscher das gewöhnliche Virus gegeben hatten.

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